Kitas öffnen ihre Türen

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Auf die kleinen Besucher warteten im Familienzentrum Arche Noah zahlreiche Spielmöglichkeiten. ▪

WERDOHL ▪ Mandalas ausmalen, mit Knete spielen und in Fühlkästen greifen: Die kleinen Besucher der Arche Noah hatten beim Tag der offenen Tür am Samstag jede Menge Spaß. Das Evangelische Familienzentrum hatte seine Türen für interessierte Eltern geöffnet, genauso wie die Evangelische Kindertagesstätte Sternschnuppe.

Das Team im Familienzentrum Arche Noah hatten für zahlreiche Attraktionen gesorgt. Neben Kinderschminken, Malen mit Rasierschaum und einer Bewegungsbaustelle in der Turnhalle wurden in der von den Eltern bewirtschafteten Cafeteria Kuchen und belegte Brötchen angeboten.

„Wir wollen unsere drei Gruppen vorstellen, bei denen es jeweils Stationen zum Spielen gibt“, sagte die stellvertretende Leiterin Johanna Renfordt. Zurzeit besuchen 74 Kinder die Arche Noah. Sie werden von acht Erzieherinnen und dem Einrichtungsleiter Dieter Keßel betreut. Zudem kümmern sich eine Integrations- und eine Sprachförderkraft um die Kinder. „Uns ist es wichtig, den Kindern Werte wie Nächstenliebe und gegenseitigen Respekt zu vermitteln. Sie sollen sich selbstbewusst und verantwortungsvoll behaupten können“, erklärte Renfordt das pädagogische Konzept. Seit zweieinhalb Jahren betreut die Arche Noah auch U3-Kinder.

Seit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres werden auch in der Kita Sternschnuppe U3-Kinder betreut. „Wir haben die Waschräume saniert und neues Mobiliar, wie zum Beispiel Podeste zum Krabbeln, in die Gruppenräume eingefügt. Darüber hinaus haben alle Erzieherinnen an U3-Fortbildungen teilgenommen“, berichtete die Einrichtungsleiterin Antje Niggemann. In der Kita Sternschnuppe warteten am Samstag, abgesehen von vielen Spielmöglichkeiten für die Jungen und Mädchen, auch weitreichende Informationen für die interessierten Eltern. Die acht Erzieher hatten Plakate mit den pädagogischen Zielen vorbereitet. „Die Kinder finden bei uns Platz zum Forschen und Entdecken sowie Raum für Kreativität“, sagte Antje Niggemann. Zudem verfügt die Einrichtung über einen Vorschulklub und eine Lernwerkstatt. Eine Entdeckungstour in den Wald stehe einmal in der Woche auf dem Programm. 17 der 46 Kinder werden von einer Sprachförderkraft betreut, wie Niggemann am Samstag erklärte.

Von Kristina Schlömer

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