Einweihung der Ütterlingser Ganztagsschule

Im Beisein von Bürgermeister Siegfried Griebsch, Vertretern von Politik und Verwaltung sowie zahlreicher Eltern wurde der Ganztagsbetrieb in der Evangelischen Grundschule am Samstag nun auch offiziell in Betrieb genommen.

WERDOHL ▪ „A - E - I - O - U - Du gehörst doch hier dazu“, sangen die Schüler der Tanz-AG der Evangelischen Grundschule am Samstagvormittag und sprangen dazu in die Luft. Die Offene Ganztagsschule (OGS) wurde offiziell eröffnet und viele Eltern und Ehrengäste waren gekommen, um sich die Einrichtung anzusehen. Der Förderverein bot frische Waffeln und Kaffee an. In der Küche gab's Hackfleisch-Eintopf, Brötchen und Sekt. Von Michael Koll

Die kommissarische Schulleiterin Andrea Esken begrüßte zur Feierstunde. Sie erinnerte daran, dass bereits seit sechs Jahren mit dem Angebot der 13-plus-Betreuung auf die Offene Ganztagsschule hingearbeitet worden sei. Einiges liefe zwar noch nicht glatt, erklärte sie Startschwierigkeiten – ohne diese jedoch näher zu benennen.

Bürgermeister Siegfried Griebsch griff diesen Hinweis dennoch auf und erklärte: „Das muss noch wachsen. Die Offene Ganztagsschule hier in Ütterlingsen wird sich noch weiter entwickeln.“ Froh sei er, so Griebsch weiter, dass Werdohl nun drei Offene Ganztagsschulen anbieten könne. Damit müsse sich die Lennestadt nicht hinter anderen Gemeinden verstecken.

Der Schulchor trat noch auf: „Alles jubelt, alles singt, alles tanzt und alles springt“, ließen sie die Eltern wissen. Dann führte Andrea Esken alle Interessierten durch die Schule.

Am Samstag wurde gleichzeitig die Schulbücherei eröffnet. Ein Mädchen legte sich sofort auf eins der Sitzkissen und griff zu einem Schmöker. Die Schulleiterin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bibliothek noch neue Bücher gebrauchen könne. Spenden seien willkommen. Der Förderverein der Schule ist zu erreichen unter der Rufnummer 0 23 92/13 986.

In den beiden OGS-Räumen können die Kinder entweder Ruhe bekommen und Hausaufgaben erledigen oder spielen und toben. Die Riesen-Stoff-Bauklötze wurden von zwei Zwillingsschwestern auch gleich ausprobiert. Bürgermeister Griebsch lobte insbesondere die Gestaltung und Einrichtung der Evangelischen Grundschule. Diese sei vielseitig und die Atmosphäre schön und kindgerecht.

Ihn persönlich interessiere die Schul-Kantine aber mehr, sagte er und lachte. Dort wird am heutigen Montag den Mädchen und Jungen übrigens Hähnchenfilet mit Nudeln, gemischtem Salat und Früchtequark geboten. Offenbar eine wahre Alternative zum Mittagessen im Rathaus.

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