Freie Fahrt auf neuem Dreirad-Parcours

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh durchschnitt das rote Band und eröffnet damit die neue, fast ausschließlich durch Sponsoren möglich gemachte Dreiradbahn auf dem Gelände des Familienzentrums Budenzauber.

Werdohl - Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Budenzauber waren natürlich gespannt, was sich hinter den geheimnisvollen Andeutungen für das Frühlingsfest am Samstag verbergen mochte. „Flotte Flitzer“ – das Motto der Veranstaltung – konnte womöglich mehr bedeuten, als die Einweihung der Dreiradbahn und die Ergänzung des Dreiradbestandes im Nordosten des Kita-Geländes.

Budenzauber-Chefin Karina Wionsek und ihre Mitstreiterinnen hielten die Spannung hoch.

Zwar saßen die Kinder auf ihren kleinen, zum Teil neu beschafften Dreirädern schon in den Startlöchern, um den neuen Parcours zu testen – doch zuerst wurde gesungen. „Dufte Fete“ am Anfang und dann auch noch „Ich fahr’ mit meinem Dreirad...“

Bürgermeisterin Silvia Voßloh war auch da, genau wie Werdohls Jugendamtsleiter Marco Malcherek-Schwiderowski. Dann schließlich war es soweit: Versehen mit einer großen roten Schleife wurde den Kids präsentiert, was die Eltern zusätzlich ermöglicht hatten: ein Gokart.

Aber von Anfang an: Die Vossloh AG hatte der Stadt Werdohl eine Spende für besondere Projekte in Aussicht gestellt, die ansonsten durch den kommunalen Haushalt nicht umsetzbar gewesen wären. „Wir haben uns da beworben“, so Budenzauber-Leiterin Karina Wionsek. Stadt und die Firma Vossloh, die auch ins Boot geholte Firma Holcim (Steinbruch in der Solmbecke) und der Gartenbaubetrieb Wilmes machten es möglich, dass jetzt – zumindest mit dem Mund – auf der Dreiradbahn „gebrummt“ werden kann.

Ohne die Sponsoren einschließlich der Arbeitskraft von Asylbewerbern und einigen Flüchtlingen, so machte Bürgermeisterin Voßloh klar, wäre das Projekt absolut nicht möglich gewesen.

Natürlich waren die Einweihung der Dreiradbahn und die Übergabe des Gokarts nicht die einzigen Höhepunkte des Tages. Die Kinder bauten mit den Eltern auf einem anderen Teil des Freigeländes eine Kugelbahn, weiße Siku-Autos konnten angemalt werden, und für die Allerjüngsten war es möglich, sich in einem Bobbycar- und Laufradparcours zu bewegen. Und klar: Am Büfett gab es reichlich Auswahl.

Wer sich dafür interessierte: Eine Fotodokumentation gab Auskunft über die einzelnen Bauphasen der Dreiradbahn.

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