Einstein-Gesamtschule präsentiert sich

In der Schulküche bereiteten die Fünftklässler Pfannkuchen zu, die sie den kleinen und großen Besuchern zum Probieren anboten.

WERDOHL ▪ Die Albert-Einstein-Gesamtschule präsentierte sich jetzt im Rahmen eines Tages der offenen Tür den potentiellen Fünftklässlern und deren Eltern. Schulleiter Heinz Rohe begrüßte im Laufe des Mittwochnachmittags etwa zehn Kinder mit ihren Müttern und Vätern.

In Kleingruppen, geführt von einem Lehrer, verschafften sich die Eltern und die Jungen und Mädchen einen Überblick über das offene Angebot im Ganztag und die Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen Sport, Musik, Kunst und naturwissenschaftliche Experimente des fünften Jahrgangs, die fest im Stundenplan verankert sind.

„An unserer Schule sind alle Abschlüsse möglich“, gab Schulleiter Heinz Rohe den Eltern mit auf den Weg und fügte hinzu, dass 55 Prozent des jüngsten 10er-Jahrgangs die Berechtigung für den Besuch die gymnasiale Oberstufe erreicht haben. „Nach den Sommerferien werden wir die 60-Minuten-Schulstunden einführen“, informierte Rohe die interessierten Eltern weiter.

Im kommenden Schuljahr solle es zudem nur noch eine Informationsveranstaltung für Grundschüler und deren Eltern geben, wie der Schulleiter gestern mitteilte. Bereits im November hatten Rohe und sein Team zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Zudem fand gestern Abend noch eine Informationsveranstaltung im Festsaal statt, bei der die Eltern allerhand Wissenswertes über die Gesamtschule, das Anmeldeverfahren, den Ganztag und den Stundenplan des fünften Jahrgangs erfuhren. „Viele Eltern informieren sich im Internet oder sind berufstätig. Einige waren schon im November da,“kommentiere Rohe die geringen Besucherzahlen am Nachmittag.

Andrea Pingel, die sich als didaktische Leitung um die Organisation des Ganztages an der Bildungseinrichtung kümmert, führte die erste Gruppe durch das Schulgebäude. Zuerst machte sie mit dem Nachwuchs in der Mensa Station. Antje Klittich, die mit Tochter Denise (9) zum Riesei gekommen war, testete das Mensaessen schon mal und war zufrieden: „Alles gut“, resümierte sich nach einer Portion Spätzle. Ein Besuch in der Bücherei sowie im Ruheraum standen anschließend auf dem Programm. „Hier können sich die Schüler in der Mittagspause entspannen, lesen, Musik hören oder einfach nur auf den Sitzsäcken liegen“, sagte Pingel im Rahmen des Rundgangs.

Auch Wanda Zirnsak und ihre Tochter Casandra nutzten den Tag der offenen Tür, um sich einen Überblick über das Angebot der Albert-Einstein-Gesamtschule zu verschaffen. „Casandra soll selbst entscheiden, ob sie lieber zur Werdohler Real- oder zur Gesamtschule gehen möchte“, sagte Wanda Zirnsak gestern. Gemeinsam mit Casandra und Tochter Diandra, die die siebte Klasse der Gesamtschule besucht, nahm sie an dem Rundgang durch das Schulgebäude teil. Lehrerin Andrea Pingel führte die Gruppe auch in die Schulküche, wo die Fünftklässler damit beschäftigt waren, Pfannkuchen zu backen. Nach einer Stippvisite bei der RC Auto-AG ging es in die Sporthalle. Hier zeigte die Rhönrad-AG ihr Können. „Zwischen neun und zwölf AGswerden pro Jahrgang angeboten“, erklärte Pingel, die die Gruppe anschließend in den Freizeitkeller führte. Neben Billard-Tischen warten hier auch Tischtennisplatten und Kickertische auf die Gesamtschüler.

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