Darum waren Schüler und Rektor in Werdohl aufgeregt

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58 neue Fünftklässler hat die Städtische Realschule Werdohl gestern Morgen begrüßt. Es ist der letzte fünfte Jahrgang, der am Köstersberg aufgenommen wurde.

Werdohl -  Ein bisschen aufgeregt waren sie alle: die Schüler ebenso wie der Schulleiter. Der hatte auch erkannt: „Wir sitzen alle in einem Boot.“ Oliver Held, der neue Leiter der Realschule, begrüßte am Mittwochmorgen an seinem ersten Tag an der neuen Schule 58 neue Fünftklässler.

Bei seiner Begrüßung hielt Held eine Schultüte in der Hand, um die auch für ihn neue Situation zu symbolisieren. Die Schule freue sich über die neuen Schüler sagte er, und sei auch auf sie vorbereitet. „Wir Lehrer sind bereit, alles dafür zu tun, dass Ihr Euren angestrebten Abschluss erreicht“, wandte er sich an die Fünftklässler, von denen einige nervös auf ihren Stühlen hin und her rutschten. An der Realschule werde die Basis für ihr weiteres Leben gelegt.

Held wies auch auf den Herkunftssprachlichen Unterricht hin, der am Köstersberg in diesem Schuljahr erstmals für die türkischstämmigen Kinder angeboten werde.

Herkunftssprachlicher Unterricht

Cahide Ates, die von 2001 bis 2005 bereits an der Grundschule Königsburg gearbeitet hat, wird den Schülern in sechs Wochenstunden mündliche und schriftliche Kompetenzen in ihrer Muttersprache vermitteln.

Der neue Leiter der Realschule, Oliver Held, begrüßte die Fünftklässler mit einer Schultüte in der Hand. Auch er hatte gestern seinen ersten Tag am Köstersberg.

Zur Einschulungsfeier war auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh gekommen, die die Gelegenheit nutzte, noch einmal den neuen Schulleiter zu begrüßen. Sie freue sich, dass Oliver Held die Realschule „mit Tatkraft und Einsatz leiten“ werde. Den Fünftklässlern prognostizierte sie eine „spannende Reise“.

Die letzten Fünftklässler am Köstersberg

Voßloh ging aber auch auf die Tatsache ein, dass dies der letzte Jahrgang von Fünftklässlern ist, der am Köstersberg aufgenommen wird. Nach dem Beschluss des Rates vom 1. Juli soll die Realschule bekanntlich zum Ende des Schuljahres 2024/25 geschlossen werden, die jetzt aufgenommenen Fünftklässler verlassen die Schule dann nach der 10. Klasse. „Die letzten Monate waren unruhig, turbulent und durchaus aufreibend“, gab die Bürgermeisterin mit Blick auf diese schwierige schulpolitische Entscheidung zu.

Voßloh sagt Unterstützung zu

Gleichzeitig sicherte sie der Realschule aber die weitere Unterstützung des Schulträgers zu. „Die Stadt wird ein guter und verlässlicher Partner sein, auf den man vertrauen kann“, versprach sie.

Bevor es für die Klasse 5 a mit Klassenlehrerin Lara Hermann und für die 5 b mit Klassenlehrer Robert Glomski in den Unterricht ging, sorgten die Tanz-AG der Realschule mit einigen Tanzdarbietungen und Neuntklässler mit einer überaus amüsanten Kurzfassung des Märchens Aschenputtel für ein kleines Rahmenprogramm.

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