Freundlicher Empfang für 65 neue Realschüler in Werdohl

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Furios wirbelten die frischgebackenen Sechstklässlerinnen bei ihrem Tanz über die Bühne, um ihre Nachfolger als Fünftklässler an der Realschule zu begrüßen.

Werdohl - Geduld, Toleranz, Fleiß, Ehrgeiz sowie Lust auf Neues wünschte Schulleiter Sascha Koch am Mittwoch den 65 neuen Fünftklässlern. Der Rektor begrüßte die Mädchen und Jungen gemeinsam mit den drei Klassenlehrerinnen Melanie Effenberger (5a), Astrid Kalt (5b) und Rabea Kleinschmidt (5c) in der Aula der Werdohler Realschule.

Vor seiner kurzen Ansprache klatschen die neuen Realschüler bereits für ihren Schulleiter, der sie aber umgehend stoppte. „Lasst mich kurz erst etwas erzählen“, zügelte er ihren Enthusiasmus. „Entscheidet hinterher, ob es wert war zu applaudieren.“

Mit dieser kleinen Bemerkung verdeutlichte Koch eindrucksvoll, dass an der Realschule Lehrpersonal und Schüler familiär bis freundschaftlich miteinander umgehen.

Der Schulleiter schilderte passend zu diesem ersten Eindruck, dass sein zehnjähriger Sohn am selben Tag auf die weiterführende Schule wechsele. Er wisse also nur zu genau, wie die 65 frischgebackenen Realschüler sich fühlten.

Die Tanz-AG unter der Leitung von Pamela Balz führte dann eine Choreografie vor, die die neuen Schüler, ihre Eltern sowie die Lehrer sogleich zum Mitklatschen animierte. Zum Song „Hula Hoop“ von OMI wirbelten die Nachwuchs-Tänzer über die Bühne. Sicher bekam der eine oder andere Realschul-Neuling sogleich Lust, Teil dieser Truppe zu sein. Und AG-Leiterin Balz lud sie dann auch prompt dazu ein.

Danach ergriff mit Melanie Effenberger eine der neuen Klassenlehrerinnen das Wort. Sie hatte ausgerechnet: Bis zu ihrem plangemäßen Abschluss 2023 werden die Neuen mehr als 6000 Unterrichtsstunden erleben, mehr als 1000 Tests, Klausuren und Klassenarbeiten schreiben, aber auch Ausflüge und Klassenfahrten genießen.

Dann zeigten einige Mädchen, die im vorigen Jahr aufgeregt und neugierig in der Aula gesessen hatten, was sie mit Tanz-Lehrerin Balz in nur zwölf Monaten erarbeitet hatten. Furios wirbelten die gerade zu Sechstklässlerinnen gewordenen Mädchen bei ihrem Tanz über die Bühne.

Zu Recht bekam sie einen donnernden Applaus. Und bei den neuen Fünftklässlern war damit möglicherweise der Ehrgeiz geweckt – genauso, wie es sich Schulleiter Koch eingangs noch gewünscht hatte.

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