AEG hat einen Grund zum Feiern

Mit dem Start der Gesamtschule gab es auch ein weiteres Novum: Erstmals erhielten Schüler eine Mittagsverpflegung.

WERDOHL ▪ Unter der Überschrift „Gesamtschule lief gestern vom Stapel – 1999 erstmals Abiturprüfungen in Werdohl“ wurde am 2. August 1990 der geglückte „Stapellauf“ für die Albert-Einstein-Gesamtschule in unserer Zeitung verkündet. Das ist lange her – inzwischen bereitet sich die Schule auf ihr 20-jähriges Bestehen vor, das am 4. September gebührend gefeiert werden soll.

Damit die Sache trotz Speisen und Getränken im Festsaal Riesei nicht zu trocken verläuft, wird die Party-Power-Band „Sauerland-Schurken“ für entsprechende Stimmung sorgen. Und natürlich hofft Heinz Rohe – Schulleiter seit der ersten Stunde und damals glücklich über „ein geschichtliches Jahr“ – darauf, auch ein Wiedersehen mit möglichst vielen Ehemaligen feiern zu können.

Der Start für die Albert-Einstein-Gesamtschule mit 113 Schülern im Gründungsjahrgang war alles andere als einfach. 20 Jahre Parteienstreit waren zuvor ins Land gezogen. Zwar gab es schon am 2. Februar 1971 einen einstimmigen Ratsbeschluss, das Schulzentrum Riesei als Gesamtschule zu planen, doch in der Folgezeit verzögerte sich das Vorhaben durch Gerichtsurteile, die von den Gegnern der Schulform angestrengt worden waren. Hinzu kamen formale Gründe, die das Projekt zunächst scheitern ließen.

Letztlich wird der 20. November 1989 als historisches Datum in den Annalen der AEG festgehalten. Da nämlich fasste der Rat endgültig den Beschluss zur Einrichtung der Gesamtschule. Unterrichtsstart war der 1. August 1990.

Seither durfte eine stetige, positive Entwicklung registriert werden. Die Schule war gefragt – ablesbar auch an der Tatsache, dass bis heute stets mehr Anmeldungswünsche (auch von außerhalb) vorlagen, als Aufnahmen möglich waren.

Rainer Kanbach

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