Julian Donner zum Diakon geweiht

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Der Freiburger Erzbischof Burger weihte Julian Donner (6. von rechts) am Donnerstag zum Diakon.

Werdohl - In der Wallfahrtsbasilika in Walldürn/Odenwald hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger an Christi Himmelfahrt sieben junge Männer zu Diakonen geweiht. Darunter war auch Julian Donner, der seine Wurzeln in der katholischen Kirchengemeinde St. Michael Werdohl hat und hier unter anderem als Messdiener und Pfadfinder aktiv war.

Der 30-jährige Donner stammt aus einer Familie von Maschinenbauern und hat als ersten Beruf auch selbst Werkzeugmacher gelernt. Dass es für ihn noch andere Herausforderungen im Leben gibt, merkte er erst spät: „Zuerst habe ich mich gegen meine Berufung gewehrt. Doch durch meine Familie und Freunde wurde ich unterstützt und habe mich schließlich darauf eingelassen“, blickt er zurück.

Seit 2009 ist er im Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg und studiert Theologie. Seine Auswärtssemester verbrachte er an der Pallotiner-Hochschule in Vallendar. Im Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach sammelte er erste pastorale Erfahrungen, die er in seinem Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Baden-Baden-Oos weiter vertiefen wird.

Die Weihe zum Diakon ist für junge Männer eine Station auf dem Weg zur Priesterweihe und gilt als vorläufiger Höhepunkt auf dem Berufungs- und Ausbildungsweg der Priesterseminaristen.

Der Erzbischof von Freiburg bekräftigte bei der Messfeier der Diakonweihe, dass der Auftrag eines Diakons sei, „auf die Menschen zuzugehen, bei den Menschen zu sein“. In den vielfältigen Aufgaben spiegele sich vor allem eine zentrale Bestimmung: „Diakon sein heißt somit, dem Leben dienen.“

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