Marianne Neumann für 40-jährigen Dienst geehrt

Für 40 Jahre im Dienst der Stadt Werdohl wurde Marianne Neumann (Mitte) von Bürgermeisterin Silvia Voßloh und dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Peter Riecke geehrt. Foto: Meyer

Werdohl - Herzlich, freundlich, menschlich, zuverlässig und jederzeit einsatzbereit – mit diesen Worten beschreiben ehemalige Arbeitskollegen Marianne Neumann. Vier Jahrzehnte lang stand die Werdohlerin im Dienst der Stadt.

„Wenn ich wusste, wie ich einen Menschen zu nehmen hatte, dann ging es meist gut“, erzählt die 74-Jährige. Gestern wurde sie für ihr Engagement von Bürgermeisterin Silvia Voßloh und dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Peter Riecke geehrt und bekam neben kleinen Präsenten auch eine Urkunde der Stadt überreicht.

Mitte der 1970er trat Neumann eine Stelle als Reinigungskraft im Freibad Werdohl an. Vier Jahre später wechselte sie in die Grundschule Ütterlingsen, wo sie unter anderem den Pavillon der Schule, aber auch die Sakristei der katholischen Kirchengemeinde und weiterhin die Umkleidekabinen des Freibads putzte.

„Frau Neumann war sich nicht zu schade, auch anfallende Dinge zu tun, die nicht unbedingt zu ihrem Aufgabenbereich gehörten“, sagt Bürgermeisterin Voßloh. So kümmerte sich die „gute Seele der Schule“, wie sie bis heute von ihren Kollegen genannt wird, auch um die Turnhalle Ütterlingsen und war Hausmeisterin der Martin-Luther-Grundschule sowie der Realschule und des Jugend- und Bürgerzentrums Stadtmitte. Ab 1984 war sie als Hausmeisterin für die Grundschule Ütterlingsen zuständig. Neun Jahre später wechselte sie an die Förderschule und bezog mit ihrem Mann die Dienstwohnung.

2005 ging die städtische Mitarbeiterin in den Ruhestand – doch gearbeitet hat sie auch weiterhin. Zwei Jahre lang war sie als Hausmeisterin tätig. Danach übernahm sie den Wach- und Schließdienst an der Grundschule und Turnhalle in Ütterlingsen. Marianne Neumann erinnert sich gerne an ihre vielen Dienstjahre zurück: „Von morgens bis abends hatte ich das Handy bei mir. Ich bekam zu den unmöglichsten Zeiten Anrufe.“ Vor kurzem hat sich die Pensionärin aus der Arbeitswelt verabschiedet und ist zu ihrer Tochter nach Letmathe gezogen. - Von Martin Meyer --

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