Edle Roben im Versetal finden

Karin Heinz war 2010 Werdohler Schützenkönigin – in einer prächtigen Robe. Sie will dafür sorgen, dass am 15. Februar im Versetal Kleider für besondere Anlässe angeboten werden.

WERDOHL -  Die ehemalige Werdohler Schützenkönigin Karin Heinz war in den vergangenen Wochen fleißig. „Ich habe alle Schützenvereine im Kreis per Mail kontaktiert und zu unserer Festtags-Kleiderbörse eingeladen. Wir haben viele Flyer und Plakate verteilt und hoffen jetzt, dass es am 15. Februar richtig voll wird,“ erzählt sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Von Carla Witt

Für die 20 Frauen, die die Veranstaltung gemeinsam ausrichten, beginnt in gut zwei Wochen ein Premierenwochenende im Schützenheim Altenmühle. Dann soll der große Saal voll werden: Neben Hofstaat- und Königinnenkleidern, sollen Abend-, Abi-Ball- und Cocktailkleider an die Frau gebracht werden. Auch Hochzeitskleider werden zu haben sein, weiß Heinz schon jetzt: „Wir haben diesbezüglich schon einige Anfragen gehabt.“ Und wer kein passendes Second-Hand-Kleid findet, der wird vielleicht bei der Neuware fündig. „Eine Anbieterin, die 80 Kleider mitbringen will, wird teilnehmen“, berichtet die Ex-Königin.

Drei Pavillons sollen im Schützenheim aufgebaut werden. Diese können Interessentinnen zur Anprobe nutzen. „Natürlich gibt es dort zahlreiche Spiegel und wenn es gewünscht wird, stehen wir gerne beratend zur Seite,“ sagt Karin Heinz,

Am Freitag, 14. Februar, nimmt das Damen-Team Kleider, die zum Verkauf angeboten werden sollen, zwischen 16 und 21 Uhr entgegen. „Dieser Tag wird für uns besonders arbeitsintensiv,“ hat die Mitorganisatorin jetzt beim Besuch einer Kleiderbörse in Menden erfahren. „Dort haben wir uns umgesehen und informiert,“ betont sie, dass die Frauen sich intensiv auf ihre Verkaufsbörse vorbereitet haben.

Interessentinnen sind dann am Samstag zwischen 10 und 18 Uhr im Versetal zur Kleiderwahl mit Sektempfang willkommen. Für das leibliche Wohl der Besucherinnen, die natürlich gerne in Begleitung kommen dürfen, wollen die Jugendlichen beider Schützenvereine sorgen: Sie bieten Kaffee und Kuchen an. Der Cafe-Verkaufserlös soll dem Schützennachwuchs direkt zugute kommen – und in die Jugendkassen wandern.

Für die Helferinnen geht die Arbeit am Sonntag noch weiter: Nicht verkaufte Kleider können dann zwischen 11 und 13 Uhr abgeholt werden.

Was aus dem Erlös des Kleiderverkaufs finanziert werden soll, sei noch nicht entschieden. Wer ein Kleid zum Verkauf abgeben möchte, zahlt eine Gebühr von fünf Euro, außerdem behalten die Schützendamen zehn Prozent des Verkaufserlöses ein.

Natürlich hofft das Frauenteam jetzt auf viele Besucherinnen. Ein Ziel haben die Schützendamen allerdings schon erreicht, wie die ehemalige Königin betont: „Solche Veranstaltungen schweißen unsere beiden Schützenvereine zusammen.“

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