Edeka zieht in das Marktgebäude Inselstraße

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Freuten sich über die Nachricht: Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste, Bürgermeister Siegfried Griebsch und Wirtschaftsförderer Bernd Mitschke. ▪

WERDOHL ▪ Jetzt ist es amtlich: Die Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr zieht im kommenden Jahr in den leer stehenden Komplex an der Inselstraße. Das teilte Bürgermeister Siegfried Griebsch gestern Nachmittag mit. Die Verträge seien am vergangenen Donnerstag unterschrieben worden.

Die Firma List und Wilbers habe den Zuschlag vom bisherigen Eigentümer, der Berliner Arwobau, im strukturierten Bieterverfahren erhalten, wie gestern aus gut unterrichteten Edeka-Kreisen zu erfahren war. Edeka werde das einstige Minimal-Markt-Gebäude als Mieter beziehen.

„Das Gebäude wird im kommenden Jahr saniert, dann soll Edeka schnellstmöglich einziehen“, sagte Bürgermeister Griebsch.

Für die Stadt Werdohl sei das ein großer Fortschritt. Das Gebäude – dieses stand in den vergangenen fünf Jahren leer – sei schließlich in der Vergangenheit nicht gerade eine gute Visitenkarte für die Stadt gewesen.

„Das neue Einkaufszentrum, das in etwa mit dem Edeka in Hemer vergleichbar sein soll, wird das Bahnhofsviertel aufwerten“, ist Griebsch sich sicher. In der Stadtverwaltung sei die Erleichterung groß gewesen, als die frohe Kunde von der Vertragsunterzeichnung bekannt wurde, berichtete das Stadtoberhaupt und blickte schon mal in die Zukunft. So solle nun auch die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes schnellstmöglich in Angriff genommen werden, um ein Gleichgewicht zum dort ansässigen Werdohler Kaufhaus zu schaffen, erklärte der Bürgermeister.

Etwa 40 Arbeitsplätze sollen künftig in dem neuen Markt an der Inselstraße entstehen, hieß es gestern am frühen Abend aus gut unterrichteten Unternehmenskreisen. Die neue Niederlassung solle von einem engagierten Edeka-Kaufmann geführt werden. Für welchen Preis die Immobilie ihren Besitzer wechselte, war gesten nicht in Erfahrung zu bringen. ▪ Ute Wesselmann

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