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Mini-Gärtner im Einsatz

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Von: Carla Witt

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Kinder gießen die Pflanzen im Hochbeet
Junge Pflanzen müssen gut angegossen werden – für die Mini-Gärtner ist das kein Problem. © Witt

Pflanzen, gießen und demnächst ernten: In der Kita St. Bonifatius gibt es jetzt „Mini-Gärtner“ der Edeka-Stiftung.

Werdohl – „Habt ihr schon mal einen Strohhalm benutzt?“, fragt Alexander Buschmann von der Edeka-Stiftung. Einige der Nachwuchsgärtner der Kita St. Bonifatius nicken eifrig; und Buschmann deutet auf die feinen Wurzeln der jungen Salatpflanze in seiner Hand. „So wir ihr mit dem Strohhalm trinkt, so trinkt die Pflanze mit den Wurzeln. Und sie kann damit essen.“

4500 Kitas in ganz Deutschland sind dabei

Alexander Buschmann ist am Montag an der Kirchstraße zu Gast, um gemeinsam mit den Vierjährigen in die Edeka-Aktion „Gemüsebeete für Kids“ einzusteigen. „Das Projekt gibt es inzwischen seit gut zwölf Jahren. Etwa 4500 Kitas in ganz Deutschland sind schon dabei“, erklärt Buschmann. Er hat das Zubehör für ein Hochbeet mitgebracht und dieses schon im Garten der Kindertagesstätte aufgebaut und mit Erde befüllt. Auch Pflanzen – Kohlrabi, Salat und Gurken – sowie Radieschen- und Möhrensamen lieferte Buschmann an.

Tank sponsert: Claudia Tank ist Patin

Material und Pflanzgut werden von dem heimischen Edeka-Unternehmer Heiko Tank und seiner Frau Claudia – der Patin der Aktion in der Kita St. Bonifatius – gesponsert. „Frau Tank wäre gerne dabei gewesen, aber sie ist verhindert“, bedauerte Kita-Leiterin Helma Neuberger, die sich für das Engagement der Unternehmerfamilie bedankte.

Vierjährige bepflanzen das Hochbeet

Ziel der Aktion ist, die Einstellung der Kinder zu Lebensmitteln frühzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken – und somit ihre Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. Dass Gemüse „groß und stark“ macht, wussten die Kinder bereits. Gemeinsam mit Alexander Buschmann hatten die Vierjährigen viel Spaß beim Pflanzen, Säen und natürlich beim Gießen. „Wir haben ganz bewusst diese Altersgruppe ausgewählt, weil sie noch zwei Jahre etwas von dem Projekt haben“, erklärt Helma Neuberger.

Buschmann gelingt es mühelos, die „Mini-Gärtner“ – sie werden mit einer entsprechenden Urkunde belohnt – für die Aktion zu begeistern. Er vermittelt ihnen viel Wissenswertes; und befördert die Kinder zur „Schneckenpolizei“: Regelmäßig sollen sie das Hochbeet auf die gefräßigen Weichtiere absuchen, diese aufsammeln „und ganz weit weg von unseren Pflanzen wieder absetzen.“

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