Einkommen in Werdohl deutlich unter Landesdurchschnitt

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Das Pro-Kopf-Einkommen in Werdohl ist das geringste im Märkischen Kreis.

Werdohl - Die Einkommensteuerpflichtigen in Werdohl bekommen etwa ein Sechstel weniger als im Landesdurchschnitt. Diesen Wert hat das Statistische Landesamt (IT NRW) für das Jahr 2013 ermittelt und am Freitag veröffentlicht.

Im Jahr 2013 haben die rund 8,4 Millionen Einkommensteuerpflichtigen in NRW Gesamteinkünfte in Höhe von 305 Milliarden Euro erzielt. Nach Berechnungen der amtlichen Statistikstelle des Landes ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Jahreseinkommen (vor Steuern) von 36 244 Euro je Steuerpflichtigen. Das waren 9,2 Prozent mehr als 2010 (33 199 Euro).

In Werdohl haben 8804 Steuerpflichtige im Jahr 2013 Gesamteinkünfte von rund 265,2 Millionen Euro erzielt. Daraus lässt sich ein Pro-Kopf-Einkommen von 30 126 Euro errechnen. Der Verdienst in Werdohl liegt damit um knapp 16,6 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

Vier Jahre zuvor hatten 9235 Werdohler Steuerpflichtige noch Gesamteinkünfte von 246 Millionen Euro gehabt, was einem Pro-Kopf-Einkommen von 26 640 Euro entsprach. Durch den Anstieg des durchschnittlichen Einkommens konnte sich Werdohl vom viertletzten Platz unter 396 Kommunen auf den 385. Rang verbessern.

2010 hatte das durchschnittliche Einkommen eines Werdohlers noch rund 19,7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt (33 199 Euro) gelegen. Im Märkischen Kreis (197 728 Steuerpflichtige) lag das durchschnittliche Einkommen im Jahr 2013 bei 36 686 Euro, vier Jahre zuvor waren es bei 199 940 Steuerpflichtigen 34 010 Euro.

Das höchste Pro-Kopf-Einkommen im Kreis hatten 2013 die Einwohner von Schalksmühle (49 149 Euro). Werdohl liegt im Kreis-Vergleich auf dem letzten Platz. Die Nachbarstädte Altena (33 109 Euro) und Plettenberg (39 419) liegen auf den Plätzen 14 beziehungsweise fünf, Neuenrade (38 536 Euro) wird auf Rang 6, Balve (37 504 Euro) auf Platz 8 geführt.

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