Drobs und Jugendpflege veranstalten „Budenzauber“

Sebastian Niekrens (Drobs Werdohl), René Sadowski (Präventionsfachkraft) und Tobias Chylka (Streetwork, von links) präsentieren die Budenzauber-Plakate, die auf das Turnier aufmerksam machen sollen. Foto: Jentzsch

WERDOHL -   „Was können wir gemeinsam auf die Beine stellen?“, fragten sich die Mitarbeiter der Anonymen Drogenberatung Werdohl (Drobs) und der örtlichen Jugendpflege. Schnell verständigten sich alle Beteiligten auf ein Fußballturnier. Das sei doch hervorragend geeignet, um die Institutionen zu präsentieren und mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Am 9. Februar soll die Turnier-Premiere mit dem Titel „Drobs-Budenzauber“ in der Sporthalle am Riesei stattfinden. Die Beratungsstelle und die Abteilung Jugendpflege der Stadt Werdohl haben die Jugendzentren der Region Südlicher Märkischen Kreis angeschrieben und für die Aktion geworben. Fünf Anmeldungen liegen bereits vor. Interessierte können sich bei den beiden Kooperationspartnern melden und noch Teams nachmelden. Sechs Mannschaften wären das Optimum, acht das Maximum. Einlass in die Halle wird um 14.30 Uhr sein, der Turnierbeginn ist für 15 Uhr geplant. Ausgeschrieben hat das Organisationsteam neben einem Preis für den Turniersieger auch eine Auszeichnung für die fairste Mannschaft im Feld.

Beteiligt an der Planung und Durchführung sind Michael Tauscher (Jugendpflege), Tobias Chylka (Streetwork), Sebastian Niekrens und Daniel Kämmer (beide Drobs Werdohl) sowie René Sadowski (Präventionsfachkraft).

Die Organisatoren haben sich zum Ziel gesetzt, den Weg in eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ebnen. Spaß am Sport und der Teamgeist seien Faktoren, die eine Rolle bei der positiven Freizeitgestaltung spielen könnten. René Sadowski weiß aus seiner beruflichen Erfahrung als Suchtpräventionsfachkraft, unter welchem Druck Jugendliche heutzutage stehen. Druck, der von der Gesellschaft aufgebaut werde. Häufig würden Jugendliche zu legalen und illegalen Drogen greifen, um sich dieser Belastung zu entziehen – ein Startschuss, der in einen Teufelskreis führen kann.

Das Turnier soll ebenfalls die Funktion eines Startschusses haben. „Mal sehen, wie es angenommen wird“, sind alle Beteiligten gespannt, wie die Premiere verlaufen wird. Weitere Events sind – je nach Verlauf – nicht ausgeschlossen.

Fußball sei geeignet, soziale Kompetenzen, Hilfsbereitschaft und Kompromissfähigkeit zu fördern, sind sich die Organisatoren sicher. Ziel sei es, auf die positive Entwicklung der Persönlichkeit und des Chrakters einzuwirken.

Ein Informationsstand soll in der Halle aufgebaut werden. Die Mitarbeiter der Drogenberatung und der Jugendpflege stehen zudem jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Von Markus Jentzsch

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