DRK: Erfolg bei spontaner Sammlung

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Insgesamt elf Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes holten am Samstag die Kleiderspenden von den Straßen und räumten sie in einen Sammelcontainer um.

Werdohl - Jede Menge Kleidersäcke: Über eine große Spendenbereitschaft seitens der Werdohler freute sich am Samstag der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Dafür, dass wir unsere Altkleidersammlung erst am Mittwoch angekündigt hatten, ist die Resonanz überwältigend“, meinte Ella Schweitzer. Die Blutspendebeauftragte des DRK Werdohl war am Samstag für die Verpflegung der ehrenamtlichen Helfer zuständig.

Lunchpakete und ein gemeinsames Mittagessen gab es zur Stärkung der elf mitwirkenden Rotkreuzler. Manch leichte, aber auch viele sichtlich schwere Kunststoffsäcke hatten diese im gesamten Stadtgebiet an den Straßenrändern einzusammeln. Am zentralen Sammelpunkt im Ohl galt es, die Vielzahl an Säcken in einen großen Container umzuladen. „Dankenswerter Weise hat Firma Menshen uns erlaubt, den Container hier aufzustellen“, erklärte DRK-Zugführer Stefan Egger. „Der Baubetriebshof hat uns außerdem zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. So können insgesamt vier Teams sämtliche Straßen abfahren“, schilderte Egger weiter.

Der gefüllte Container wurde anschließend von einer Textilverwertung aus Dortmund abgeholt. Die Kasse des DRK-Ortsvereins erhält somit bald eine ordentliche Finanzspritze. Wie hoch der Erlös aus der Altkleidersammlung ist, erfahren die Rotkreuzler, sobald die Säcke gewogen wurden. „Gut erhaltene Inhalte gehen dann in alle Welt und werden dort weiter genutzt. Nicht brauchbare Stoffe werden zu Putzlappen verarbeitet“, wusste Ella Schweitzer. Bettwäsche, Hemden, Schuhe und sogar Handtaschen – diesmal sei einiges Gute in den Beuteln zu erahnen gewesen, meinte sie.

Üblicherweise führt das DRK jährlich eine Altkleidersammlung durch, um seine Arbeit vor Ort zu finanzieren. 2014 war die Aktion ausgefallen.

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