Dritten Mann für die Stadtwacht gefordert

WERDOHL ▪ Der Hauptausschuss hat Motnag Abend nach entsprechenden Vorschlägen von WBG und SPD die Verwaltung beauftragt, einen dritten Mann für die Stadtwacht einzustellen. Die Aufgabe soll auf acht Wochenstunden und zunächst ein Jahr befristet werden. Über den von allen Fraktionen einstimmig gefassten Beschluss muss noch der Rat entscheiden.

Wie bereits berichtet, fällt zum 1. Oktober eine Vollzeitstelle beim Ordnungsamt im Bereich des Stadtservice weg. Der Mitarbeiter wird pensioniert. Bürgermeister Siegfried Griebsch erklärte eindrücklich, dass an der einjährigen Wiederbesetzungssperre nicht zu rütteln sei. Die Verwaltung hatte als Kompromiss vorgeschlagen, zumindest die beiden 400-Euro-Jobs der Stadtwacht für ein Jahr weiterzubeschäftigen und deren Aufgaben zum Teil in die des Stadtservice zu integrieren. Der Stadtservice ist tagsüber in der Innenstadt unterwegs und kontrolliert in erster Linie den ruhenden Verkehr. Die beiden Stadtwächter sind in den Abend- und Nachtstunden und häufig am Wochenende unterwegs, um mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit zu erzeugen.

Bürgermeister Griebsch meint die Aufstockung auch gegenüber der Kommunalaufsicht begründen zu können, zumal sich die Stelle leicht über die Einnahmen von Bußgeldern aus dem ruhenden Verkehr refinanzieren ließe

Von Volker Heyn

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