Nachwirkungen des Hochwassers

Abwasser fließt in die Verse: Neue Baustelle und Verkehrsbehinderungen an der B229

Im Versetal gibt es seit Mittwochnachmittag eine neue Baustelle (Symbolfoto).
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Im Versetal gibt es seit Mittwochnachmittag eine neue Baustelle (Symbolfoto).

Seit Mittwochnachmittag sorgt eine neue Baustelle am Rande der Bundesstraße 229 für Verkehrsbehinderungen im Versetal. Zwischen Eveking und dem Abzweig nach Kleinhammer wird der Verkehr zeitweise über eine Baustellenampel geregelt. Der Grund für die Baustelle sind Nachwirkungen der durch das Unwettertief „Bernd“ ausgelösten Flutkatastrophe vom 14./15. Juli.

Werdohl ‒ Erst kürzlich sei durch Zufall entdeckt worden, dass das durch den Jahrhundertregen entstandene Hochwasser in der Verse eine Rohrbrücke weggerissen habe, in der der Hauptkanal für das Versetal verlaufe, erklärte Martin Hempel, Tiefbau-Chef im Rathaus. Ein Anwohner habe mitgeteilt, dass das Wasser der Verse seit einiger Zeit eingetrübt sei. Die Schadensstelle selbst befinde sich an einem recht verborgenen Ort und sei nicht ohne Weiteres einsehbar.

„Seitdem die Rohbrücke beschädigt ist, läuft das Abwasser aus dem Versetal in die Verse. Es besteht also dringender Handlungsbedarf“, machte Hempel deutlich, dass die Reparatur nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfe.

Abwasser fließt in die Verse: Neue Baustelle und Verkehrsbehinderungen an der B229

Am Mittwochnachmittag (1. September) hat das beauftragte Bauunternehmen damit begonnen die Baustellenzufahrt einzurichten, ab Donnerstag sollen zunächst Pumpanlagen installiert werden.

Es sei geplant, keine neue Rohrbrücke zu errichten, sondern den Kanal in einem Düker unter dem Versebett zu verlegen, sagte Hempel, der von einer längeren Bauzeit aus: „Es dauert bestimmt zwei Monate, bis alles wieder hergestellt ist“, vermutete er, dass sich Autofahrer bis mindestens Ende Oktober auf Behinderungen einstellen müssen.

Stadt und Bauunternehmen seien aber bemüht, die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. So solle die für die Absicherung der Baustelle notwendige Ampel nur eingeschaltet sein, wenn auch gearbeitet werde. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden könne der Verkehr also ungehindert durch das Versetal fließen, versprach Hempel.

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