Dresel: Immer noch Probleme mit dem Internet

WERDOHL ▪ Im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung teilte Thomas Schroeder vom Fachbereich Bauen mit, dass die Internet-Breitbandversorgung in Dresel schwer ins Stocken geraten sei.

Wie bereits berichtet, sind dort die technischen Voraussetzungen geschaffen worden, superschnelles Internet per Breitband anzubieten. Nur zwei Anbieter sehen sich laut Schroeder überhaupt in der Lage, dort wirtschaftlich realisierbar Internetzugänge zu legen. Einer davon ist die Dokom21, die bei den Unternehmern in Dresel fleißig Aquise betrieben habe. Schroeder: „Die haben dort nicht sehr viel Erfolg. es finden sich zu wenige Abnehmer.“ Eine Breitbandverbindung sei wesentlich besser und schneller als das leistungsfähigste DSL – aber eben auch entsprechend teurer. Schroeder: „Die Dokom könnte aufgeben.“ Vodafon habe dort ebenfalls technische Voraussetzungen, Breitband anzubieten. Möglicherweise könne man dort auch Internet über Funk anbieten, was aber längst nicht so leistungsfähig wäre. Die Leerrohre für das Breitbandkabel, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert werden, würden auf jeden Fall verlegt.

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