Dreirad-Parcours für Budenzauber-Kinder

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Flüchtlinge und Asylbewerber bauen derzeit für die Kita Budenzauber einen Dreirad-Parcours. Als am Montag der Baum gepflanzt wurde, packten aber auch die Kinder selbst mit an.

Werdohl - Das Außengelände der Kindertagesstätte Budenzauber ist derzeit eine Baustelle: Mit Unterstützung von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylbewerbern entsteht dort gerade ein Dreirad-Parcours. Finanziert wird die Maßnahme hauptsächlich durch die Vossloh AG, aber auch die Holcim GmbH, die den Grauwackesteinbruch in Kleinhammer betreibt, und der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Wilmes beteiligen sich.

Die Vossloh AG fördert bereits seit einigen Jahren in Werdohl Projekte, die aufgrund der Haushaltslage der Stadt nicht umgesetzt werden könnten. 

„Wir haben uns mit unserer Idee einer Dreiradbahn um die Mittel beworben“, berichtete Kita-Leiterin Karina Wionsek. Die Einrichtung am Erlenweg erhielt den Zuschlag. Während die Firma Vossloh die benötigten Betonsteine bezahlte, steuerte der Holcim-Steinbruch Schotter und Feinsplitt bei und bei Wilmes stieß der Elternbeirat mit seinem Wunsch nach einem Baum auf offene Ohren. Die Wahl fiel auf einen Spitzahorn. 

„Eine tolle Wahl für eine solche Einrichtung“, fand Landschaftsarchitektin Daniela Bichert. Mit seinen hübschen gelbgrünen Blüten, seinen Fruchtflügeln und der intensiven Herbstfärbung der Blätter sei der Baum ein sehr guter Begleiter durch die Jahreszeiten.

Den größten Teil der Bauarbeiten haben Uwe Trester und Thorsten Lienenkämper von der Stadt Werdohl mit Flüchtlingen und Asylbewerbern durchgeführt. Zwischen vier und neun solcher Hilfskräfte waren an der Kita Budenzauber im Einsatz. 

„Die sind sehr fleißig und wollen auf diese Weise der Stadt Werdohl ihren Dank aussprechen“, ist Trester von der Arbeit der Helfer sehr angetan. Gestern standen die Einfassung der Pflasterfläche und das Pflanzen des Baumes auf dem Arbeitsplan. Bis alles fertig ist und die Kinder auf dem Parcours ihre Runden drehen können, wird noch einige Zeit vergehen. Karina Wionsek freut sich mit ihrem Team aber schon genauso auf die Einweihung wie Kinder und Eltern.

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