Klangstarkes Blasorchester im Festsaal Riesei

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Das Camerata-Konzert vor zwei Jahren im Festsaal bot anspruchsvolle Musik.

Werdohl - Der Verein Lennetaler Projekt-Philharmonie mit Michael Baasner lädt für Samstag, 11. März, zum dritten Camerata-Konzert nach 2013 und 2015 ein. Es steht unter dem Titel „klangstark“, Stargäste des Abends sind die Musiker des Landesblasorchesters des Volksmusikerbundes unter Renold Quade.

Mit dabei sind die brassgang mark I, die Lennetaler Holzbläser und das Märkisches Handorgel-Ensemble. Diese Ensembles werden von Michael Baasner geleitet. Ganz besonders freuen sich die Organisatoren auf das Landesblasorchester. Baasner schreibt: „Somit konnte ein hervorragender, preisgekrönter Klangkörper für den Orchesterteil des Cameratakonzerts gewonnen werden.“

Wie schon im Rahmen der beiden früheren Konzertprojekte ist auch der Samstag in einen Ensemble- und einen Orchesterpart geteilt. „Mit dem Blechbläserensemble brassgang mark I und dem gemischten Holzbläserquintett Lennetaler Holzbläser werden alte Bekannte zu hören sein“, heißt es in der Ankündigung. Beide Ensemble hätten eine ausgewogenen Mischung an Konzert- und Unterhaltungsliteratur zu bieten. Unter anderem werde die zwölfstimmige Canzon Nr. 16 von Giovanni Gabrieli zu hören sein.

„Drei Chören à vier Stimmen wollen wir – wie es wohl seinerzeit im Markus-Dom zu Venedig üblich war – mit im Raum verteilten Musikern erklingen lassen. Surround-Effekt heißt das heutzutage“, schreibt Baasner. Neben den bevorzugt gespielten französischen Komponisten, werde das Lennetaler Holzbläserquintett mit Astor Piazzollas „Libertange“, einen mitreißenden hoch-virtuosen Klassiker präsentieren.

Das Märkische Handorgel-Ensemble, ein Akkordeonquintett, das nunmehr schon länger als 20 Jahre besteht, will seinem Namen Ehre machen. Die Musiker bringen mit der Passacaglie e Fuge (BWV 582) ein „gediegenes Orgelwerk zu Gehör“, so die Ankündigung. Die Passacaglia beinhalte Aspekte moderner Minimal Music, anschließend werde bewiesen, „dass eine Fuge auch tanzen kann“. Im zweiten Teil wird das Landesblasorchester zu hören sein. Dabei handelt es sich um ein Auswahlorchester des Volksmusikerbundes NRW, das sowohl musikalische Tradition als auch zeitgenössische Strömungen der konzertanten und unterhaltsamen Musik für großes Konzertorchester pflegt.

Entsprechend gestalte sich der Programmbeitrag des Orchesters: „Mit Musik von Gustav Holst und Stephen Mellilo werden große, breit angelegte Klänge gezeigt, die mit einer Reihe kleinerer unterhaltsamer Werke kontrastieren“, kündigen die Verantwortlichen an. Sie erklären: „Überaus feine Verarbeitungen einfacher Lieder wie ,Kein schöner Land’ oder ,Amazing Grace’, die gezielt die Klangvielfalt und -schönheit eines Konzertblasorchester inszenieren, ergänzen einen Reigen von interkulturellen Tänzen.“ Und so trete das Landesblasorchester sowohl klangstark als auch klangschön auf.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr im Festsaal Riesei, Karten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

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