Werdohler haben Freude am Flammenspiel der Osterfeuer

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Diese Besucherin hielt das Osterfeuer der Werdohler Schützen mit der Smartphone-Kamera fest.

Werdohl - An drei Stellen im Stadtgebiet haben auch in diesem Jahr wieder die traditionellen Osterfeuer gebrannt. Keine Frage: Die Werdohler hatten durchweg Freude an diesem Flammenspiel

Den Anfang machten am vergangenen Samstag die beiden Schützenvereine. Im Versetal begann die Veranstaltung bereits am frühen Nachmittag mit einem Programm für die kleinen Besucher. Oberst Frank Herber freute sich darüber, dass mehr als 60 Kinder gekommen waren, um Ostereier zu bemalen, sich am Glücksrad zu versuchen oder ein paar Dartpfeile zu werfern.

Später gab es dann einen Fackelzug um den Schützenplatz, bevor ein kleineres Feuer für die Kinder entzündet wurde. Am Nachmittag gab Karin Groll, die in den vergangenen 15 Jahren das Bemalen der Ostereier für die Kinder organisiert hatte, bekannt, dass sie diese Aufgabe ab dem kommenden Jahr nicht mehr wahrnehmen wolle. „Wir sind sehr dankbar, dass Karin dies immer toll und mit großem Einsatz übernommen hat“, so Oberst Frank Herber.

Bei den Versetaler Schützen könnten Kinder im Osterfeuer-Vorprogramm Ostereier bemalen.

Auch die Werdohler Schützen hatten ein Feuer für die Kinder organisiert, das zudem noch für die Zubereitung von Stockbrot genutzt wurde. „Dennoch wollen wir im kommenden Jahr ein bisschen mehr für die Kinder auf die Beine stellen und haben da auch schon ein paar Ideen im Hinterkopf“, kündigte Gina Brahmsiepen an.

Während der Hofstaat aus der 2. Kompanie den Bierwagen bestückte, waren neben den Jungschützen auch noch die 1. und die 3. Kompanie an der Organisation des Osterfeuers beteiligt.

Am Ostersonntag waren dann traditionell die Pfadfinder vom Stamm St. Michael Werdohl an der Reihe. „Die Osterkerze ist das Symbol des Auferstandenen“: An diese Botschaft erinnerten Pater Irenäus Wojtko und Kurat Stefan Dreseler in der Osterandacht. Sie steht am Beginn der Feierlichkeiten, an deren Ende das Osterfeuer auf dem Biwakplatz am Kettling entzündet wird.

Die Pfadfinder brachten das Licht der Osterkerze mit Fackeln zum Osterfeuer am Kettling.

Doch bevor die Pfadfinder eine Fackel an der Flamme der Osterkerze entzündeten und diese in einer Prozession zum Kettling trugen, hatten viele Helferinnen und Helfer aller Pfadfinder-Stufen innerhalb einer Woche Grünschnitt gesammelt, um den zehn Meter hohen Turm aufzuschichten. Nur am Sonntag und am Karfreitag hatten die Pfadis eine Pause eingelegt.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. „Wir haben in jedem Fall das größte Osterfeuer im Stadtgebiet“, sagte der Fördervereinsvorsitzende Jörg Kenter selbstbewusst, bevor die Pfadfinder ihr Werk mit den Fackeln anzündeten.

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