Citystreife ist in Werdohl unterwegs

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Birgit Salewski vom Werdohler Ordnungsamt zeigte am vergangenen Freitag der für die Stadt tätigen Citystreife von Rolf Wilmink (rechts) Plätze wie den Goethe-Spielplatz, die überwacht werden sollen. Die Citystreife ist so gekleidet wie Nils Kaiser, die Männer können sich ausweisen.

Werdohl - Seit Freitag sind an allen schönen Wochenenden bis zum Winterbeginn Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes MK-W von Rolf Wilmink im Stadtgebiet unterwegs.

Mit Genehmigung der Politik hatte sich die Verwaltung dazu entschlossen, die eigenen Ordnungskräfte durch einen privaten Sicherheitsdienst zu ergänzen. Die Wachmänner von Rolf Wilmink aus Plettenberg haben keine besonderen hoheitlichen Rechte. Nur bei Gefahr im Verzug dürfen sie – wie jeder andere Bürger auch – Verdächtige festhalten. Das Feststellen von Personendaten ist ihnen untersagt.

Es ist aber auch nicht das Ziel der Citystreife, Menschen bei Ordnungswidrigkeiten zu ertappen. Vielmehr wollen die Männer vom Sicherheitsdienst Präsenz zeigen und auf Leute einreden, die sich auf öffentlichen Plätzen daneben benehmen. Fachbereichsleiter Bodo Schmidt rechtfertigt diese Maßnahme. Mit eigenen Kräften sei diese Arbeit an Wochenenden nicht zu leisten.

Aufgrund eigener Erfahrungen und wegen vieler besorgter Bürger habe sich die Stadt dazu entschlossen, Bereiche wie den Spielplatz Goethestraße, die Lennepromenade und das Schulzentrum Riesei dauerhaft zu überwachen. An diesen und anderen Orten wird zu unregelmäßigen Zeiten in den Abendstunden und auch in der Nacht Ausschau gehalten. Bei Ruhestörungen, Sachbeschädigung oder schlimmeren Delikten wird natürlich die Polizei hinzugezogen.

Politiker und Verwaltung versprechen sich so mehr Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt.

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