Mc Donald’s-Umbau abgeschlossen: In Werdohl gibt es wieder Burger

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Das Mc Donald’s-Restaurant an der Gildestraße hat gestern nach umfassendem und kostspieligem Umbau wieder eröffnet. Etwa 30 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Werdohl - „Ein Opening mit so schwacher Frequenz ist schon ein Novum“, sagt Ulrich Wienkötter. Der Chef des Werdohler Mc Donald’s-Restaurants an der Gildestraße merkt nicht nur daran, dass die B236 zwischen Werdohl und Plettenberg gesperrt ist.

„Diese Baustelle kostet uns 40 Prozent des Umsatzes“, hat er ausgerechnet. Auch deshalb hat er die umfassende Renovierung des Restaurants, bei der auch viele heimische Handwerksbetriebe zum Zug gekommen sind, gerade jetzt vollzogen. Anderthalb Wochen war das Restaurant geschlossen, am Donnerstag hat es wieder eröffnet. Die Gäste finden nun nicht nur neue Möbel und einen komplett neuen Raum für Kindergeburtstage vor. 

Die augenfälligste Neuerung sind die vier Kioske genannten großen Bildschirme, an denen sich die Gäste ihre Mahlzeiten selbst zusammenstellen können. „Man kann seine Individualität ausleben“, sagt Wienkötter und meint damit, dass man sich seine Burger aus verschiedenen Komponenten zusammenstellen und verschiedene Beilagen dazu auswählen kann. Zum Schluss wird die Bestellung von diesem Terminal direkt in den Küchenbereich gesendet, wo die Mahlzeit frisch zubereitet wird. „Etwa 50 Prozent unserer Gäste geben ihre Bestellung inzwischen am Kiosk ab“, berichtet Wienkötter von Erfahrungen in seinen sieben anderen Restaurants. Das heißt aber auch: 50 Prozent bestellen (noch) weiterhin direkt am Tresen, was auch in Werdohl immer noch möglich ist. 

Neue Grills und Friteusen

450 000 Euro hat der Franchise-Nehmer aus Mülheim in den Umbau der Werdohler Burger-Bräterei gesteckt. Das meiste Geld sei in die Elektronik geflossen, die unter anderem eben die Bestellung an den Kiosken regelt. Aber auch in Grills und Friteusen der neuesten Generation hat Wienkötter investiert. „Die brauchen weniger Strom und weniger Fett“, begründet er. 

Wienkötter hofft natürlich, dass sich die Investitionen auszahlen werden. Bis Ende Oktober, so lange wird die Baustelle die B236 mindestens noch blockieren, rechnet er aber noch mit einer Durststrecke. „Aber vielleicht lassen sich einige Gäste, durch Neugier beflügelt, in den nächsten Wochen sehen“, sagt er.

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