Umbau des Vereinsheims am Freibad

DLRG Werdohl nutzt die Corona-Zwangspause

Christina Conrad und Peter Schröder ehrten den DLRG-Vorsitzenden Andreas Conrad (Mitte) für seine 40-jährige Vereinszughörigkeit.
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Christina Conrad und Peter Schröder ehrten den DLRG-Vorsitzenden Andreas Conrad (Mitte) für seine 40-jährige Vereinszughörigkeit.

„Das tat sehr weh, dass wir im vorigen Jahr bestes Wetter hatten, doch ganz wenig im Wasser waren“, sagte Andreas Conrad.

Der Vorsitzende der Werdohler Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) räusperte sich. Konkret hatte es 2020 statt der üblichen 76 Trainingseinheiten lediglich 14 gegeben, erläuterte der Technische Leiter Christian Meier.

Beide gehörten nach den Berichten bei der am Samstagnachmittag unter freiem Himmel vor dem Vereinsheim in Ütterlingsen durchgeführten Jahreshauptversammlung auch zu den für langjährige Vereinstreue geehrten DLRG-Mitgliedern. Meier ist seit einem Vierteljahrhundert dabei. Conrad, der seit 2010 Vorsitzender der Ortsgruppe ist, gehört der DLRG seit 40 Jahren an. „Ich investiere ganz viel Zeit in die DLRG“, erklärte Conrad bei seiner Ehrung mit Urkunde und etwas für den süßen Zahn, „aber das macht auch ganz großen Spaß“.

Wunsch: Tag der Rettungskräfte soll 2022 wieder stattfinden

Weitere Ehrungen gab es für Jörg Antony und David Schär (jeweils 25 Jahre in der DLRG) sowie für Anna Stavrou, Maximilian Güntzel, Maik Puszka, David, Dirk und Simon Weinbrenner (alle zehn Jahre).

Im Laufe seines Berichtes hatte Vorsitzender Conrad zudem auf die in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt ausgefallenen Tage der Rettungskräfte hingewiesen. Er äußerte die Hoffnung, dass diese Veranstaltung 2022 wieder in der Fußgängerzone stattfinden möge.

Umbau des Vereinsheims

In den zurückliegenden Monaten haben die DLRG-Ehrenamtler die Pandemie-Zwangspause genutzt, um den Umbau des Vereinsheims am Freibad voranzutreiben. Elektroinstallationen wurden erneuert. An Fußböden, dem Dach, dem Licht, den Sanitäranlagen, den Fenstern sowie den Türen wurde gearbeitet. „Insgesamt haben wir rund 1000 Stunden Eigenleistungen erbracht“, sagte Meier.

War 2020 die Aktion „Werdohl schwimmt“ noch ausgefallen, sagte Vorsitzender Conrad, „haben wir in diesem Sommer sechs Wochen lang Kindern das Schwimmen beigebracht“. Die gesamten Ferien waren die Ausbilder und Betreuer im Ütterlingser Freibad im Einsatz. Positiv war es da, dass mit Geschäftsführerin Christina Conrad eine neue Lehrscheininhaberin in den Reihen der DLRG zu finden ist. Im Herbst sollen Schwimmkurse im Hallenbad möglichst dafür sorgen, erklärte Conrad, dass die Sechs- und Siebenjährigen von der langen Warteliste der Nichtschwimmer verschwinden. „Mit den Älteren kann man zügiger erfolgreich sein“, hatte der DLRG-Leiter die Hoffnung, dass dies auch gelingt.

Trotz Pandemie: Keine große Austrittsswelle

„Wir hatten trotz der Pandemie aber keine große Austrittswelle, unsere Mitglieder sind sehr loyal“, hatte der technische Leiter Meier indes auch positive Nachrichten. Von 2019 noch 218 Mitgliedern war die Zahl der Werdohler DLRGler zuletzt auf 207 zurückgegangen. Das sei die in einem Jahr übliche Fluktuation, so Meier.

2020 war die Finanzlage der Ortsgruppe derweil stabil geblieben, erfuhren die Mitglieder noch von Kassenwartin Dana Block. Wahlen stehen bei der DLRG-Ortsgruppe 2022 wieder an.

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