Ditib-Gemeindemitglieder spenden für Notleidende

Der Scheck wird von Hodscha Abdullah Özmen (Mitte) und weiteren Vertretern der Gemeinde überwiesen. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Der Ramadan wird noch bis zum Anfang nächster Woche begangen. Während dieser Zeit wird während des Tages nicht nur gefastet, sondern auch die Not von Mitmenschen rückt dann noch stärker in den Blick als üblich. Jeder Moslem, der das Fest erlebt, spendet etwa zehn Euro an arme Leute, kennt Ali Akdeniz die aktuell gängige Praxis in der Ditib-Gemeinde. Zuerst würden Verwandte, Nachbarn oder Menschen aus der Umgebung, die man kennt, bedacht. „Denen spendet man etwas.“ Auch erlaubt seien Spenden für Hungerleidene in Äthiopien oder auch Somalia.

Genau dahin fließt jetzt eine beachtliche Summe von insgesamt 7320 Euro. Diesen Gesamtbetrag haben die insgesamt mehr als 300 Mitglieder der Ditib-Gemeinde während des Ramadan gespendet. Das Geld soll an die Botschaft weitergeleitet werden, die es dann für Hilfsprojekte verwenden kann. Der neue Hodscha der Werdohler Gemeinde, Abdullah Özmen, freute sich am Dienstag, den symbolischen Scheck präsentieren zu können und damit auf die Spendenfreudigkeit der Gläubigen hinzuweisen.

Gleichzeitig lädt er alle Bürger von Werdohl zum Iftar-Brechen an die Freiheitstraße ein. Hier ist ein Zelt neben der Moschee aufgestellt, in dem bereits an den vergangenen Wochenenden zahlreiche Mitglieder der Gemeinde zusammengefunden haben. Auch für Samstag und Sonntag, ab 21 Uhr, wird mit jeweils 200 bis 300 Besuchern gerechnet. An dem Fastenbrechen können ebenso an der Gemeinde Interessierte teilnehmen, lädt auch Ali Akdeniz alle Bürger ein, vorbei zu kommen. ▪ mcf

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