Ditib-Gemeinde in Werdohl öffnet ihre Türen

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Die Frauen der Werdohler Ditib-Gemeinde hatten für das Fest am Sonntag ein großes Angebot an Speisen zubereitet. Von süß bis herzhaft waren dabei alle Geschmacksrichtungen vertreten.

Werdohl - Rauchzeichen stiegen am Sonntag über dem Außengelände der Eyüp-Sultan-Moschee an der Freiheitstraße auf. Der Grund lag wie so oft darunter: Ein großer Grill mit dem herzhaften Teil eines schier unglaublichen Angebots an leckeren Dingen, vor dem sich teilweise lange Schlangen bildeten.

Eingeladen zu dem fröhlichen Fest hatte die Werdohler Ditib-Gemeinde, und das schöne Wetter trug dazu bei, dass viele Besucher kamen. 

Neben der Grill-Abteilung verkauften die Frauen der Gemeinde Handarbeiten für einen guten Zweck, und es waren auch sie, die für einen viele Meter langen Stand mit einer großen Fülle an Speisen von salzig bis süß gesorgt hatten. Dort blieb kaum ein Wunsch offen. Die Bedienung hatten junge Frauen und Mädchen der Gemeinde übernommen, die an ihren eleganten dunklen Gewändern und blauen Kopftüchern zu erkennen waren. 

Die fünfjährige Belma Perk auf der Kanzel der Moschee, die am Sonntag ebenfalls besichtigt werden konnte.

Jenseits der Gebetszeiten durften die Kinder am Sonntag nicht nur im Außengelände, sondern auch auf dem weichen Teppich des großen Saals der Moschee toben. Doch aufgrund des schönen Wetters waren es eher Wenige, die sich ins Gebäude zurückzogen. 

Besichtigung und Erklärung

Ali Akdeniz, Vorsitzender des türkischen Elternvereins, und Fahrettin Alptekin, Vorsitzender des Moscheevereins, ließen sich gerne zu einer Besichtigung der Moschee überreden, erklärten die Funktion der Gebetsnische (Mihrab) und der Gebetskanzel (Kürsü) sowie die elektronische Anzeigetafel in der Moschee, die über die täglich wechselnden fünf Gebetszeiten informiert. Sie sind abhängig vom Standort der jeweiligen Moscheegemeinde und richten sich nach dem Sonnenstand, also dem Längengrad. 

Die Eyüp-Sultan-Moschee des türkischen Ditib-Verbandes stehe grundsätzlich allen Muslimen offen, erklärten die beiden Begleiter. Deshalb kämen Menschen vieler Nationalitäten zum Gebet in die Moschee.

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