Digitale Grüße aus Werdohl

Auch das Bild „An der Lennefontäne“ können Besucher der städtischen Homepage für eine digitale Grußkarte auswählen. Die Fotos hat Verwaltungsmitarbeiterin Elke Kurz aufgenommen.

WERDOHL - Nicht nur die vom Bürgerstammtisch aufgelegte Postkartenserie kommt bei den Werdohlern gut an: Auch die digitale Grußkarte – ein Link dazu findet sich auf der Startseite der städtischen Homepage – ist beliebt, wie Reinhardt Haarmann aus der Abteilung Service im städtischen Rathaus berichtet. In den vergangenen sieben Monaten gingen 301 Grußkarten mit Werdohler Motiven per E-Mail auf die Reise durch die digitale Welt.

13 verschiedene Bilder mit Sehenswürdigkeiten aus dem Stadtgebiet, wie beispielsweise das Lenneken, können sich Interessierte als Motiv für die Grußkarte aussuchen. Besonders beliebt ist das Foto mit dem Blick auf die Werdohler Innenstadt, das seit Dezember 90 mal verschickt wurde. Das Luftbild Werdohl ging 62 mal auf die Reise, 32 mal versandten die User jeweils das Bild vom Eisenbahnviadukt in Ütterlingsen und vom Busenhof in der Werdohler Innenstadt. Der Torbogen am Kirchenpfad ist bei den Nutzern der digitalen Grußkarte offenbar ebenfalls beliebt (19 mal verschickt), dicht gefolgt vom Aussichtspunkt Remmelshagen (13 mal).

Die Aufnahmen stammen nicht etwa von einem professionellen Fotografen sondern von Elke Kurz. Die Verwaltungsmitarbeiterin aus der Abteilung Service kümmert sich im Rathaus unter anderem um den Aufbau und die Pflege des Internetangebotes der Stadt und ist viel mit der Kamera im Stadtgebiet unterwegs.

Das Versenden einer digitalen Grußkarte ist kinderleicht. Zunächst hat der Internetnutzer die Qual der Wahl und muss eines der Motive auswählen. Anschließend trägt er den Namen des Empfängers und dessen E-Mail-Adresse sowie seine eigenen Daten in ein Formular ein. Neben der Schriftart können auch Hintergrundfarbe und Textfarbe je nach Geschmack bestimmt werden. Anschließend müssen die Angebotsnutzer noch den Text für die Grußkarte eingeben. Bevor die Karte dann auf die Reise geht, hat der Absender noch die Möglichkeit, sich diese anzuschauen oder Veränderungen vorzunehmen. Der Empfänger wird dann per E-Mail benachrichtigt und kann sich die digitale Postkarte auf der städtischen Homepage anschauen. Derjenige, der die Grüße mit Werdohler Motiv verschickt hat, bekommt zudem eine E-Mail. „Danke, dass Sie eine unserer elektronischen Postkarten versendet haben“, steht darin ebenso geschrieben, wie die Tatsache, dass der Empfänger die Karte gelesen hat.

Seit dem 1. Januar 2009, als es ein Update für die städtische Homepage gab, besteht die Möglichkeit, digitale Grußkarten zu versenden. „Damals haben wir uns überlegt, was kann man machen“, sagt Haarmann, der mit der Resonanz zufrieden ist.

„Von der städtischen App – dem Programm für das Smartphone – lassen sich keine Grußkarten verschicken. Von der smartphonefähigen Internetseite ist das aber möglich“, sagt Haarmann. Zudem kündigt der Internetexperte noch eine weitere Neuerung an. So soll das Übersetzungstool von Google bald auf der Werdohler Homepage eingebaut werden. „Internetnutzer, beispielsweise aus den Niederlanden, können sich dann die verschiedenen Informationstexte in ihre Muttersprache übersetzen lassen“, erklärt Haarmann. Bis zum Sommer solle das Angebot eingepflegt sein. Im vergangenen Jahr zählte Haarmann 100 000 Besucher auf www.werdohl.de. „In 2013 sind es bisher über 17 000“, freut sich der Verwaltungsmitarbeiter über die zahlreichen Besucher.

Im Frühling soll es zudem ein weiteres Update für die Werdohl App geben. „Wer als Gastronom, Übernachtungsbetrieb oder Einzelhändler aufgenommen werden will, meldet sich bei Reinhardt Haarmann, Tel. 0 23 92/91 72 37, E-Mail r.haarmann@werdohl.de.

Von Ute Heinze

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