Basteln trotz Pandemie

In dieser Kita gibt es trotz Corona eine "Osterwerkstatt"

+
Erzieherin Jutta Schulze geht den kleinen Bastelexperten gerne zur Hand.

Werdohl - Normalerweise ist die Zeit vor Ostern in den Kindertagesstätten Bastelzeit. Allerdings sind die Kita wegen der Corona-Pandemie schon seit Wochen geschlossen. In einer Werdohler Einrichtung gibt es dennoch eine "Osterwerkstatt".

Ein lustiger Hase, ein besonders hübsch bemaltes Ei oder eine andere kleine Bastelei – viele Kinder überraschen die Eltern oder Großeltern zum Osterfest mit einem individuellen Geschenk. In den meisten Werdohler Kindertageseinrichtungen ist es Tradition, vor dem Fest gemeinsam mit den Mädchen und Jungen zu malen, schneiden, prickeln, kleben und werkeln.

Doch in diesem Jahr ist eben vieles anders: Aufgrund der Corona-Krise sind die Einrichtungen schon länger als drei Wochen geschlossen – viele hatten noch nicht mit den Osterbastelein begonnen oder diese nicht mehr fertig stellen können.

"Osterwerkstatt" trotz Coronavirus

Im Katholischen Kindergarten St. Bonifatius ist das anders: Erzieherin Jutta Schulze hat die „Osterwerkstatt“ schon frühzeitig für den Nachwuchs geöffnet. „In diesem Jahr habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, das auch die kleineren Kinder dennoch relativ einfach selbst machen können“, erzählt die Erzieherin.

Mit ihrer Hilfe basteln die 44 Mädchen und Jungen der Einrichtung lustige Küken, die in jede Osterdeko passen. Ausgerüstet mit einer Schürze haben die Kinder zunächst richtig viel Spaß mit gelber Fingerfarbe: Mithilfe eines Pinsels - oder eben manchmal auch mit den Fingern - gelingt es auch den Kleinsten die weißen Kunststoffeier in knallgelbe Kükenkörper zu verwandeln.

Kunststofffüße und Styroporeier

Zuvor hilft Jutta Schulze den Kindern dabei, die Kükenfüße aus Kunststoff ins Styroporei zu stecken, „damit sie das Ei auch festhalten können.“ Während die Farbe trocknet, geht es an die Herstellung des Schnabels. Jutta Schulze hat im Vorfeld reichlich Schnäbel-Dreiecke auf Pappe aufgezeichnet, mit Prickel-Nadel oder Schere bringen die Kinder die Pappe in die richtige Form.

Mit Klebstoff bekommen die Küken dann den letzten und entscheidenden Schliff: Neben dem Schnabel befestigten die Kinder noch zwei Wackelaugen am Styropor. Zuletzt kommt die Feder an die Reihe, die einfach in ein kleines Loch an der Ei-Oberseite gesteckt wird.

Alle Informationen rund um das Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare