Dienstbesprechung

Freiwillige Feuerwehr Eveking: Knüppeldick zum Jahresende

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Björn Kohlhage (4. von links) wurde am Samstag zum Oberbrandmeister befördert, links ist Zugführer Christian Wagner zu sehen, rechts das Führungsduo der Werdohler Feuerwehr, Kai Tebrün und Jürgen Tremblau.

Werdohl - Eigentlich hatten sie gedacht, die großen Einsätze hinter sich zu haben – aber dann kam es 2017 doch noch knüppeldick für die Freiwillige Feuerwehr Werdohl und mithin auch für den Löschzug Eveking.

Der Einstieg von Evekings Löschzugführer Christian Wagner in seinen Rechenschaftsbericht während der Jahresdienstbesprechung am Samstag im Versammlungsraum in Kleinhammer machte deutlich: Mit den Großbränden bei der Firma Dura in Plettenberg und bei der Firma Gerhardi in Dresel gab es zum Jahresende extreme Herausforderungen für die Einsatzkräfte. 

Unabhängig davon mussten diverse weitere, wenn auch kleinere Einsätze gefahren werden. Dazu gehörten Tragehilfen bei Eis und Schnee aus einem Waldstück, ein Gartenhäuschen im Vollbrand im Bremfeld und ein Frontalzusammenstoß zweier Lastwagen auf der B 229. 

Aber auch vier seltsam anmutende Tierrettungen, wobei allein der Kater Simba drei Mal an der Hauptstraße aus ein und demselben Baum befreit werden musste. Bei Fall vier ging es um eine Schlange, die beim Eintreffen der Einsatzkräfte verschwunden war. Angeblich ging es um eine Kreuzotter. Die Summe der Brandeinsätze war 2017 um 9,1 Prozent auf 20 zurückgegangen. Aber es gab noch andere Anlässe – zum Beispiel: Eingeklemmte Personen, ein Schienenfahrzeug-Unfall, Befreiung von Personen hinter verschlossener Tür, Verkehrsunfälle, Gasgeruch oder auslaufende Betriebsmittel, nicht zu reden von kleinen Flächenbränden und Einsätzen, die durch Brandmelder ausgelöst wurden. Betrachtet man die Summe der Hilfeleistungseinsätze, dann ist aus Sicht des Löschzuges Eveking positiv: Sie gingen erheblich zurück. 

Und noch eines fällt auf: Im Gegensatz zu früheren Jahren entfiel die Verteilung der Einsätze im vergangenen Jahr vornehmlich auf den Zeitraum zwischen 7 und 18 Uhr (39). Zwischen 18 und 22 Uhr gab es zehn und zwischen 22 und 7 Uhr lediglich sechs. Zu dieser nachtschlafenden Zeit war das auch schon anders. 

Abgesehen von den Einsatzzahlen liefert die Statistik auch andere Erkenntnisse. Die Stärke der aktiven Kameraden verringerte sich um zwei auf 24, die der Kameraden in der Ehrenabteilung von 15 auf 13. Durchgeführt wurden zwölf monatliche Übungen, eine Quartalsübung in der Siedlung Elverlingsen, vier stadtweite ABC-Übungen und weitere vier Kleinübungen. Die bereinigte Beteiligung an den monatlichen Übungen verringerte sich von rund 71 auf rund 67 Prozent.

Im Laufe des vergangenen Jahres sind mehrere Mitglieder des Löschzuges Eveking befördert worden. So André Dreweck zum Brandinspektor, Sebastian Kedizerski zum Oberbrandmeister, Pierre Schmidt und Nicholas Knipp zu Brandmeistern sowie Maximilian Stuberg zum Unterbrandmeister und Benjamin Schramm zum Feuerwehrmann.

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