Diebe brechen in Kirchen ein

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Ein Handwerker sicherte die St.-Michael-Kirche gestern Morgen gleich wieder vor unbefugtem Zutritt. ▪

WERDOHL ▪ Kirchen scheinen ein lohnendes Ziel für Einbrecher zu sein. Am Wochenende waren mehrere Gotteshäuser in Werdohl und Umgebung von den Langfingern als „Arbeitsort“ auserkoren worden.

Neben der Friedenskirche in Eveking erwischte es auch St. Michael in der Stadtmitte. Hier bissen sich die Täter allerdings die Zähne aus. Am Ende ließen sie ihr Werkzeug liegen und zogen wieder ab. Zwar hatten sie die Tür am Hintereingang geknackt. An den Türen zum Ende der 90er-Jahre des 19. Jahrhunderts gleich mit in die Kirche eingebauten Tresors und zum eigentlichen Kirchenschiff scheiterten sie allerdings.

Der Inhalt des Tresors hätte sich gelohnt. Durch den Feiertag waren die Kollekten von drei Messen darin verstaut – neben Messgeschirr und der Monstranz. Ins Gotteshaus eingestiegen sein müssen die verhinderten Diebe zwischen Dienstag, 19 Uhr, und Mittwoch, 7.30 Uhr, erklärte Verwaltungsleiterin Klaudia Grobel. ▪ kol

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