„Die Edeka ist eine Familie“ - Neuer Markt eröffnet

Wolfgang Nottebohm beschrieb die Edeka als Familie. Das Konzept, mit selbstständigen Kaufleuten wie Heiko Tank zu arbeiten sei das Erfolgsrezept gegenüber den Discountern. - Fotos: Jentzsch

Werdohl - „Eine gute Familie vergisst ihre Familienmitglieder nicht“, so beschrieb Edeka-Vertriebsleiter Wolfgang Nottebohm, warum Heiko Tank Chef eines riesigen neuen E-Centers auf der Werdohler Insel ist. Bei einem Empfang am Mittwoch Abend vor der Markt-Öffnung Donnerstag um 8 Uhr bedankten sich die Investoren bei der Stadt.

Nottebohm repräsentierte die Edeka Genossenschaft Rhein-Ruhr mit breiter Brust: „Wir setzen in Nordrhein-Westfalen fünf Milliarden Euro um.“ Die Genossenschaft sei wie eine große Familie, die Eltern und Kindern über Generationen Arbeit gebe. Die „Mission“ der Edeka-Familie sei es, „mutigen“ selbstständigen Kaufleuten wie Heiko Tank die Gelegenheit zu geben, den „Traum“ eines eigenen Marktes zu verwirklichen. Jeder Edeka sei einmalig und an die Region angepasst. „Wir arbeiten nicht aus der Zentrale heraus mit vorgefertigten Handbüchern.“ Die Edeka zeige, dass Lebensmittel einkaufen ein Genuss sei. Nottebohm: „Wir schaffen Arbeitsplätze, wir bilden aus.“ Die mehr als 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche seien als Vollsortimenter nötig. Deshalb habe man den Edeka von Tank in Kleinhammer schließen müssen.

Heiko Tank bedankte sich bei der Edeka als selbstständiger Kaufmann arbeiten zu dürfen. „Wir haben hier kreativen Ladenbau und modernste Licht- und Kältetechnik.“ Er und sein Team hätten eine Atmosphäre geschaffen, die zum Einkaufen einlade. Sieben Monate habe er sich in Warstein auf die Arbeit auf der „Großfläche“ vorbereitet: „Und jetzt packen wir’s an.“

Der Empfang in Bildern

Edeka-Center Tank - Empfang zur Eröffnung

Bürgermeisterin Silvia Voßloh erinnerte daran, dass das Gebäude seit September 2007 leer gestanden hatte, bevor es im Herbst 2013 abgerissen wurde. Der Markt sei modern und dezent und habe eine attraktive Innen- und Außengestaltung. Roland Tappe von der Investorengemeinschaft der List+Wilbers-Gruppe Nordhorn und der Bremer Anlagenberatungs- und Projektentwicklungsgesellschaft bedankte sich besonders beim ehemaligen Bürgermeister Griebsch sowie Bernd Mitschke und Peter Erwig vom Bauamt der Stadt für die gute Zusammenarbeit: „Das Projekt hat richtig Spaß gemacht.“ 

Von Volker Heyn

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