Essen angebrannt: Flüchtling gerade noch so gerettet

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Feuerwehr und Rettungsdienst waren Donnerstag Mittag am Flüchtlingsheim in der Osmecke im Einsatz

Werdohl - Zwei aufmerksame Schutzengel hatte ein Bewohner eines Flüchtlingsheims in der Osmecke Donnerstag Morgen. Deshalb kam er nach einem Brand mit einer Rauchvergiftung davon.

In dem Flüchtlingsheim war Essen auf einem Herd angebrannt, während der Mann so fest schlief, dass er auch den Rauchmelder nicht gehört hatte. Das Signal nahmen allerdings zwei Flüchtlingsbetreuer der Stadt wahr, die auf ihrer Runde durch die Unterbringungseinrichtungen gerade in der Osmecke vorbeikamen.

Sie brachen die Tür zum Schlafzimmer des Mannes auf. „Dort war der Rauch bereits so dicht, dass sie die Hand vor Augen kaum sehen konnten“, berichtete Stadtbrandinspektor Kai Tebrün, der mit den Feuerwehreinheiten aus Eveking und Kleinhammer vor Ort war.

Die Betreuer rissen den Mann aus dem Schlaf und nahmen das angebrannte Essen vom Herd. „Der Mann hat echt Glück gehabt. Ein paar Minuten später, und er wäre erstickt“, sagte Tebrün, nachdem die Feuerwehr das Gebäude gelüftet hatte. 

Der Rettungsdienst brachte den Bewohner mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Werdohler Stadtklinik.

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