Informationen, Gespräche und neue Freundschaften

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Petra Mielke, Initiatorin des Diabetiker-Stammtisches, und Referent Hans-Jörg Weichelt (beide stehend) begrüßten jetzt 18 Interessierte im Versevörder Hof.

Werdohl - Eine noch junge Erfolgsgeschichte ist der Diabetikerstammtisch der Bahnhof-Apotheke. Leiterin Petra Mielke begrüßte bei den bisherigen Treffen stets zwischen 12 und 16 Interessierte. Beim jüngsten Stammtisch-Abend waren sogar 18 Teilnehmer erschienen.

Im Spätsommer 2016 initiierte Mielke diese Runde, die sich einmal im Quartal in der Gaststätte Versevörder Hof trifft. In dieser Woche war das nun zum vierten Male der Fall.

Als Referenten hatte Mielke für diesen Stammtisch-Abend Hans-Jörg Weichelt eingeladen. Der Diabetes-Berater vom Plettenberger Krankenhaus informierte die Besucher des Quartals-Treffens über das diabetische Fußsyndrom.

Er erläuterte, dass eine Folge der Blutzuckerkrankheit sein könne, dass die Nerven in der Fußsohle nicht mehr richtig funktionierten. Das wiederum führe dazu, dass der Patient Verletzungen nicht bemerke. Mielke bestätigte, ihr seien Fälle bekannt, bei denen Menschen etwa länger mit einer Reißzwecke im Fuß gelaufen seien.

Weichelt erklärte: „So entstehen letztlich Wunden, die nicht mehr heilen. Zum Teil bleiben diese Wunden dann dauerhaft offen.“ Das Krankheitsbild des diabetischen Fußsyndroms sei weit verbreitet, teilen Mielke und Weichelt übereinstimmend mit.

Bei den Quartalstreffen des Diabeter-Stammtisches gibt es stets ein spezielles Thema. Mielke verriet, dass darüber zunächst 45 bis 60 Minuten gesprochen werde.

Die Teilnehmer blieben aber erfahrungsgemäß immer sitzen, um sich in gemütlicher Runde noch untereinander auszutauschen. Auch Freundschaften seien so bereits entstanden, glaubt die Initiatorin bereits beobachtet zu haben.

Neu-Mitglieder sind im Kreise des Stammtisches jederzeit willkommen, ruft Mielke Interessierte auf, einfach im Versevörder Hof vorbeizuschauen. Eine Anmeldung sei nicht vonnöten. Der Termin für das Treffen im kommenden Quartal werde noch frühzeitig bekannt gegeben, versprach die Mitarbeiterin der Werdohler Bahnhof-Apotheke.

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