Lenneplatte Werdohl „deutschlandweit einzigartig“

Die Besucher freuten sich über das neue Klettergebiet. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Die Stadt ist um ein touristisches Angebot reicher. Die „Werdohler Lenneplatte“ ist gestern feierlich eröffnet und für die Kletterer freigegeben worden. Der Schirmherr, Bürgermeister Siegfried Griebsch, sortierte die Klettermöglichkeit in die Reihe Lenne, Lennepromenade und Lenneroute ein. Zusammen ergebe sich eine Symbiose, die für die Zukunft viel touristisches Potenzial darstelle.

Besonders der Bürgerstammtisch hatte an der Eröffnung einen großen Anteil, wie auch Mitglied Manfred Hoh erinnerte. So sei am 23. September vergangenen Jahres erstmals mit Vertretern der Stadt und des Deutschen Alpenvereins DAV beschlossen worden, das Gebiet ins Auge zu fassen. Alle Beteiligten seien sich einig gewesen, das Klettergebiet wiederzubeleben. „Der Bürgerstammtisch hat das forciert.“

Da bekanntlich dieser Treff dafür gesorgt hat, dass sich die Aufenthaltsqualität durch Bänke und einen Fahrradständer erhöhte, kommentierte Fritz Blach, 2. Vorsitzender vom DAV Gummersbach, mit einem Augenzwinkern: „Das ist das erste Klettergebiet im Sauerland, das einen Fahrradständer hat.“

Bürgermeister Griebsch nutzte die Gelegenheit, den Stellenwert des Angebots den Besuchern vor Augen zu führen. „Das, was wir für den Tourismus tun, kommt den Bürgern zu Gute.“ Ohne diese seien solche Projekte nicht umsetzbar. Der Bürgerstammtisch mit seinem Engagement nannte er hier als positives Beispiel.

Zugleich wisse er natürlich um die Vorbehalte, wenn von Tourismus in Werdohl gesprochen werde. Mit Blick auf die 25 Meter hohe Felswand an der Lenne erklärte Griebsch, dass diese aber eine echte Besonderheit in der Umgebung darstelle. Als „deutschlandweit einzigartig“ sehe der DAV die Platte an. Und Kletterfreunde würden bereits mit dem Zug anreisen. „Ich habe die Hoffnung, dass wir mit der gerade begonnenen Bahnhofssanierung diesen Effekt noch verstärken können.“ 

Die gestrige Eröffnungsfeier musikalisch begleitet hat das Jugendblasorchester. Die Jugendfeuerwehr sorgte für einen Imbiss. ▪ Marco Fraune

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