Deutlich weniger Insolvenzen in Werdohl

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Werdohl - Von Januar bis Juni 2019 wurden bei den Amtsgerichten für den Bereich Werdohl 21 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 34,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 32 Fälle). Nur eines der beantragten Insolvenzverfahren betraf ein Unternehmen; im ersten Halbjahr 2018 waren zwei Unternehmen betroffen gewesen. 

Bei den weiteren 20 Insolvenzverfahren handelte es sich in 17 Fällen um Insolvenzen von Verbrauchern, zu denen zum Beispiel Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose gehören. Das waren 34,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 26). Die übrigen drei Insolvenzverfahren (Januar bis Juni 2018: zwei Fälle) betrafen Nachlässe, Gesamtgut und natürliche Personen als Gesellschafter. 

Neuenrade: Nur sechs Anträge

Für den Bereich Neuenrade wurden im ersten Halbjahr 2019 sechs Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt und damit drei weniger als im gleichen Zeitraum 2018, was einem Rückgang von gut 33 Prozent entspricht. Unternehmen waren nicht betroffen. In vier Fällen ging es um Insolvenzen von Verbrauchern, zudem zwei Mal um ehemals selbstständig Tätige. 

In Balve gab es nach 13 beantragten Insolvenzverfahren im ersten Halbjahr 2018 in den ersten sechs Monaten dieses Jahres lediglich vier Fälle (-69,2 Prozent), die allesamt Verbraucher betrafen. 

Kreisweit leichter Anstieg

Kreisweit registrierten die Statistiker übrigens einen leichten Anstieg der Insolvenzverfahren um 3,3 Prozent auf 404. Der größte Teil waren mit 314 Fällen Verbraucherinsolvenzen. 41 Mal waren Unternehmen betroffen, 29 Mal ehemals selbstständig Tätige. Die verbleibenden 20 Verfahren drehen sich um Nachlässe, Gesamtgut und natürliche Personen als Gesellschafter. 

NRW-weit wurden bei den Amtsgerichten 13 273 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen summierte sich auf 2,15 Milliarden Euro

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