Hörspiel mit Bildern

Deshalb produziert Kirchengemeinde ein Krippenspiel im Keller

Spielleiterin Olga Falz mit Philipp Blum, der gerade seinen Text einspricht für das digitale Krippen-Hörspiel der evangelischen Kirchengemeinde Werdohl an Heiligabend.
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Spielleiterin Olga Falz mit Philipp Blum, der gerade seinen Text einspricht für das digitale Krippen-Hörspiel der evangelischen Kirchengemeinde Werdohl an Heiligabend.

„Alles ist anders, aber nicht schlechter“, freut sich Gemeindepädagogin Kerstin Sensenschmidt bereits jetzt auf die Gottesdienste in den evangelischen Gotteshäusern Werdohls am Heiligabend. „Statt eines Krippenspiels wird es dieses Mal ein Hörspiel mit Bildern geben “ Doch mehr wolle sie jetzt nicht verraten: „Das soll ja alles noch etwas geheimnisvoll bleiben“, macht sie es spannend.

Werdohl ‒ Eigentlich war ein Krippenspiel geplant, welches vorher gefilmt werden sollte, um es am 24. Dezember während der Gottesdienste mithilfe eines Beamers den Kirchenbesuchern zu zeigen. Doch nach der coronabedingten Schließung der Gemeindehäuser, war es nicht mehr möglich, die Dreharbeiten fortzusetzen. „Das Stück, welches in einem TV-Nachrichtenstudio spielt, legen wir zur Seite und setzen es vielleicht im kommenden Jahr um“, hofft Sensenschmidt.

So schrieb Christian Wonneberger, seit Jahren Autor der Krippenspiele der evangelischen Gemeinde, also einen gänzlich neuen Text, über dessen Inhalt aber nun noch nichts nach außen drang. Sensenschmidt lässt sich und ihrem Team nur so viel in die Karten schauen: „Leicht war es nicht, doch alle Beteiligten waren sehr kreativ. Ideen wurden in einen Topf geworfen und heraus kam nun dieses Hörspiel.“

Im zum Tonstudio umgebauten Keller der Familie Schütt wurde also in den vergangenen Tagen an den Aufnahmen gebastelt, wobei sicher gestellt wurde, dass nie mehr als zwei Personen zur gleichen Zeit zugegen waren, erklärt die Gemeindepädagogin.

„Spaß hatten alle dabei“, versichert sie. „Naja, mehr möchte ich noch nicht sagen – außer, dass das Ergebnis echt cool geworden ist.“

Vorgeführt wird eben dieses Ergebnis bei den Gottesdiensten in der Friedens- und der Christuskirche, die am 24. Dezember um 14.30 und um 16.15 Uhr beginnen. Wer nicht vor Ort sein kann, ist eingeladen, die Streamings im Internet zu verfolgen.

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