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Deshalb haben Kinder schon vor Ferienende die Schule besucht

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Gut 25 Kinder kamen in der letzten Ferienwoche täglich zur AEG, um die Schule besser kennenzulernen. Maßgeblich für die Orientierungswoche war die enge Zusammenarbeit der Schulsozialarbeiten der Grundschulen und der Gesamtschule.
Gut 25 Kinder kamen in der letzten Ferienwoche täglich zur AEG, um die Schule besser kennenzulernen. Maßgeblich für die Orientierungswoche war die enge Zusammenarbeit der Schulsozialarbeiten der Grundschulen und der Gesamtschule. © Jona Wiechowski

An der Grundschule waren sie die Ältesten, auf der weiterführenden Schule sind sie auf einmal die Jüngsten: „Das kann Kindern Sorgen bereiten“, weiß Tobias Chylka, Schulsozialarbeiter der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG). Die Rede ist von den ehemaligen Grundschülern, die jetzt bald auf die Gesamtschule gehen werden. Mit einer Orientierungswoche konnten Interessierte die bereits eine Woche vor dem offiziellen Start genauer kennenlernen.

Werdohl ‒Sich mit der neuen Einrichtung vertraut machen, bevor es richtig losgeht: Für den Wechsel vom Kindergarten zur Grundschule gibt es hierfür bereits Angebote. Jetzt sollte es eine solche Möglichkeit auch für die weiterführende Schule geben – und das Pilotprojekt kam super an, wie Cylka erklärt. „Insgesamt haben rund 30 Kinder das Angebot angenommen.“ Im Schnitt seien an den Tagen 25 Kinder da gewesen. Ein ordentlicher Wert, wenn man bedenkt, dass in der kommenden Woche insgesamt gut 90 Kinder eingeschult werden. Maßgeblich für das Gelingen des Projekts war die enge Zusammenarbeit der Grundschul-Sozialarbeiterinnen Sina Deitmerg (Kleinhammer/Königsburg) und Gina Ziese (Ütterlingsen/Stadtmitte) sowie des AEG-Schulsozialarbeiters Tobias Chylka.

Jeweils in der Zeit von 9 bis 14 Uhr konnten die Kinder in der letzten Ferienwoche ihre neue Schule kennenlernen, einen Blick in ihre künftigen Klassenräume werfen und Lehrer treffen, die sie künftig unterrichten werden.

Bei frisch gegrillten Würstchen, Kaffee und netten Gesprächen endete die Woche am Freitag zusammen mit den Eltern. „Das war eine tolle Woche“, zieht Chylka ein positives Fazit und hält eine Wiederholung nicht für ausgeschlossen. „Das wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein.“ Im Nachgang wollten sich die Beteiligten zusammensetzen und schauen, was gut lief – und wo es vielleicht noch Verbesserungspotenzial gibt.

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