Demnächst Unterricht in mehr als 20 Räumen

Birgitt Werdes und Barbara Funke „inspizieren“ die neuen Räume der VHS. ▪

WERDOHL ▪ Schüler und Lehrer sind aus den Klassenräumen und von den Gängen der Pestalozzi-Schule verschwunden. Doch wer jetzt damit rechnet, im Gebäude an der Brüderstraße auf heruntergelassene Rollläden, verwaiste Gänge und absolute Stille zu treffen, der irrt.

Mitarbeiter des Baubetriebshofs huschen emsig hin und her, schaffen Mobiliar von A nach B; Elektriker und Maler marschieren über Abdeckfolien, verlegen neue Leitungen, montieren Regale, tauchen Farbrollen in Eimer und geben den Wänden wieder neue Frische. Die Renovierungsarbeiten für die VHS Werdohl, die nach den Sommerferien hier ihr Domizil aufschlagen wird, sind in vollem Gange.

Mehr als 20 Räume wird die heimische Volkshochschule für ihre Kurs-Angebote auf zweieinhalb Etagen dann zur Verfügung haben, wie Peter Grau von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement bei der Stadt informiert. Die Sommerferien sollen dafür genutzt werden, jedem Raum einen neuen Anstrich zu verpassen, sowie mit EDV-Anschlüsse und PC-Steckdosen neu zu verkabeln. Diese Maßnahme schlage mit 13 000 Euro zu Buche, so Grau.

VHS-Leiterin Barbara Funke ist überzeugt davon, mit dem Umzug von der Schul- an die Brüderstraße eine Verbesserung für die Volkshochschule zu erreichen. Ihre Wunsch-Vorstellung, das Gebäude an der Brüderstraße 33, in dem bereits die Musiksschule untergebracht ist, zu einem gemeinsamen Weiterbildungsort auszubauen, rückt somit ein Stück näher. Doch auch wenn der Werdohler VHS künftig eigene Räume zur Verfügung stehen, würden nach wie vor Kurse in kooperierenden Werdohler Familienzentren und Schulen abgehalten, verspricht sie und betont, dass die Volkshochschulen der Nachbarstädte ihre autarken Bildungsstätten natürlich behalten.

Während im Gebäude der ehemaligen Pestalozzi-Schule Handwerker ein und aus gehen, packen die VHS-Mitarbeiter derweil eine Umzugskiste nach der anderen. Weit mehr als 120 Kartons müssen mit Unterlagen bestückt werden. Sehr viel Zeit bleibt Barbara Funke und ihrem Team dafür nicht – sie wollen und müssen noch vor der Urlaubspause fertig werden. Und doch können sich die VHS-Mitarbeiter nicht voll und ganz auf den Umzug „stürzen“ – das Tagesgeschäft muss weitergehen. Der Zeitdruck erhöht sich, weil erst vor kurzem das neue VHS-Programm veröffentlicht wurde, und schon jetzt zahlreiche Anmeldungen für die neuen Kurse eingehen.

Umziehen wird die VHS-Verwaltung Ende August. „Ab dem 20. August wird sie an der Brüderstraße untergebracht sein“, kündigt Grau den Zeitplan an. Die gesamte Renovierungsmaßnahme der Klassenräume soll dann im Februar kommenden Jahres abgeschlossen sein. Auch die vier Schulungsräume sowie der EDV-Raum in der unteren Etage – hier wurden bereits früher schon Schulabschlüsse und integrative Sprachkurse von der VHS abgehalten – sind dann soweit fertig und können bereits zum Schulstart genutzt werden.

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