Werbung für die LenneRoute

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Nach gut dreißig Kilometern auf dem Fahrrad ließen es sich die Radfahrer und -fahrerinnen im Garten vom Holzofenbäcker Hubert Deitmerg gut gehen.

WERDOHL - Eine kleine Delegation Radfahrer der acht Städte, die an den Radweg LenneRoute anrainen, hat Freitag in Lengelsen beim Holzofenbäcker Deitmerg eine Rast eingelegt. Eigentlich sollten aus jeder der acht Städte zwei Vertreter und dazu noch Vertreter der drei Kreise teilnehmen, aber so ganz vollzählig war diese so genannten „Lenkungsgruppe LenneRoute“ am Freitag dann doch nicht.

Von Volker Heyn

Das Dutzend Radler war am Vormittag in Finnentrop aufgebrochen, um entlang der geplanten Trasse der LenneRoute bis nach Letmathe zu fahren. Werdohler fuhren auch nicht mit, dafür hatte der Werdohler Tourismus-Beauftragte Rainer Gumz die Gruppe nach Lengelsen eingeladen. Gegen Mittag trafen die Radfahrer nach gut dreißig Kilometern bei Deitmerg ein und ließen es sich dort mit kräftigenden Schnittchen und Apfelsaft aus märkischen Streuobstwiesen gut gehen.

Die Tour diene dazu, die Wahrnehmung der städtischen Vertreter für die LenneRoute und deren zukünftige touristische Bedeutung zu erhöhen. Das erklärte Daniel Fühner von der Südwestfalenagentur, der auch radelnd unterwegs war. Der erste Termin zu dieser „Vor-Befahrung“ lag im April und fiel dem schlechten Wetter zum Opfer.

„Vor-Befahrung“ deswegen, weil die Lenkungsgruppe noch nach einem Termin im Sommer sucht, an dem alle Bürgermeister, Räte und auch möglichst viele Gäste aus den Anrainerstädten an einem Samstag die Strecke per Rad abfahren. Eigentlich war der 21. September geplant, aber das ist der Samstag vor der Kommunalwahl – ein schlechter Termin für eine Radtour aller Kommunalpolitiker. Ein Mitradler aus dem Hochsauerland drückte die Intention des Radfahrtages so aus: „Es ist spannend zu sehen, welche schönen Projekte die anderen Städte für die LenneRoute in Vorbereitung haben.“ So könne man allen die Augen öffnen und zeigen, was die LenneRoute sei.

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