Debatte um Standort vor dem Ende

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Britta Schwarze jetzt eine Entscheidung für den Standort vorangetrieben. ▪

WERDOHL ▪ Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die evangelische Grundschule dauerhaft in Ütterlingsen bleiben wird. Für Mittwoch ist der Initiativkreis, bestehend aus Vertretern der Elternschaft, der Schule und der evangelischen Kirchengemeinde, zu einem abschließenden Treffen eingeladen. Danach soll die Öffentlichkeit über die Beweggründe der Entscheidung informiert werden.

Bereits am Dienstag vergangener Woche trat die Schulkonferenz zusammen. Einen Beschluss gab es nicht, allerdings wurde ein Gesprächsprotokoll erstellt. An der Konferenz nahm auch der Schulverwaltungsamtsleiter als Trägervertreter teil. Das ist nicht üblich, hat seinen Grund aber darin, dass zum ersten Mal die Schulkonferenz von der neuen Schulleiterin Britta Schwarze einberufen worden war. Nach Informationen unserer Zeitung ist es in dieser Sitzung zu einer einmütigen Meinungsbildung über die zukünftige Standortfrage gekommen. Demnach sollen sich Eltern- und Lehrervertreter insoweit geeinigt haben, die Debatte um die Rückverlagerung in der Innenstadt zu beenden.

Klare Bestätigungen gab es gestern weder von Seiten der Schule, der Stadt noch aus der Elternpflegschaft. Schulleiterin Britta Schwarze ist auf Fortbildung und nicht zu erreichen, Bürgermeister-Vertreter Grabs verwies auf den nicht-öffentlichen Charakter der Schulkonferenz. Schulpflegschaftsvorsitzende Renate Baader sagte lediglich, dass kein Beschluss gefasst worden sei, man aber nach der Sitzung am Mittwoch an die Öffentlichkeit treten wolle. Ihre Vertreterin Nicole Schildbach sprach in diesem Zusammenhang davon, im Initiativkreis mit der Kirchengemeinde „etwas gemeinschaftlich zum Abschluss“ bringen zu wollen: „Wir sind darauf erpicht, einen Schlussstrich zu ziehen.“ Pfarrer Martin Buschhaus gab gestern auf Nachfrage an, von gar nichts zu wissen. Auch die Einladung zum Initiativkreis sei ihm unbekannt.

Volker Heyn

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