Darum ist der Werdohler Ditib-Vorsitzende enttäuscht

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Der Vorsitzende des Moscheevereins, Fahrettin Alptekin (2. von links),begrüßte zwar viele Besucgher, aber keiner wollte die Moschee an der Freiheitstraße besichtigen.

Werdohl - Kein einziger Interessent kam am Donnerstag in die Ditib-Moschee, um sie beim Tag der offenen Tür zu besichtigen. Der Vorsitzende des Moscheevereins, Fahrettin Alptekin, habe zwar einige deutsche Besucher begrüßt, die das Fest besucht und dort gegessen hätten, „aber in die Moschee ist keiner von denen gegangen“.

Neben türkischen Grill-Spezialitäten gab es auch Pasta und Kuchen. Im Gotteshaus anzutreffen waren am Nachmittag jedoch lediglich ein paar spielende Kinder sowie deren Eltern.

„95 Prozent der Besucher sind aus unserer Gemeinde“, verrät Alptekin. „Die restlichen fünf Prozent sind von anderen Gemeinden aus dem Märkischen Kreis, die uns hier an diesem Tag einmal besuchen.“

Trotz nasskalter Witterung saßen sie draußen in den Zelten und plauderten und aßen miteinander. Es kamen auch ohne Sonne in etwa so viele wie in den Vorjahren. „Die schauen auf ihre Wetter-App und kommen dann, wenn es gerade einmal nicht regnet“, wusste der Moscheevereins-Vorsitzende.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh sei verhindert und habe sich entschuldigt, fügte Alptekin hinzu. Doch auch von den Ratsfraktionen sei niemand erschienen, dabei seien diese alle eingeladen worden, sagte er und zuckte mit den Schultern. „Mehr als immer wieder anbieten kann ich es nicht“, stellte er abschließend fest.

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