Auf Geld vom Land muss Werdohl noch etwas warten

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Werdohl - Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum 1. Oktober rund 48 Millionen Euro an 15 der 19 Kommunen ausgezahlt, die am Stärkungspakt Stadtfinanzen teilnehmen. Die Stadt Werdohl gehörte wie drei andere Kommunen nicht dazu.

Die vier nicht berücksichtigten Kommunen hätten bislang nicht die notwendigen Zahlungsvoraussetzungen geschaffen, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung Arnsberg.

Die Stadt Werdohl habe bisher den Jahresabschluss für das Jahr 2018 noch nicht vorlegen können, erklärte Benjamin Luschnat aus der Abteilung Steuerung und Finanzen der Stadt Werdohl. Die Arbeiten dafür stünden aber vor dem Abschluss, er rechne mit einer baldigen Fertigstellung des Zahlenwerks, das einen Gesamtüberblick über die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Stadt gibt. Im Anschluss daran könne auch Werdohl mit der Auszahlung der Finanzhilfe des Landes rechnen.

Werdohl plant für 2019 mit einer Konsolidierungshilfe in Höhe von 1,1 Millionen Euro. 2020 erhält Werdohl letztmals Geld aus dem Stärkungspakt, dann werden es noch 550 000 Euro sein.

Mit dem Stärkungspakt unterstützt das Land seit 2011 mit fast 6 Milliarden Euro gezielt überschuldete und von der Überschuldung bedrohte Städte und Gemeinden, die zum Beispiel auch durch die Weltwirtschaftskrise 2008/2009 oder bereits vorher in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Haushaltssanierung betrieben haben. Wichtig für das Land ist, dass die Haushaltssanierung planvoll umgesetzt wird.

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