Saisoneröffnung verzögert sich

Darum öffnet das Werdohler Freibad in diesem Jahr erst später

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Während Mitarbeiter eines Gartenbauunternehmens den Liegebereich des Freibades ebnen und Rollrasen verlegen, wird auch am Beckenrand fleißig gearbeitet. Zur Eröffnung des Freibades soll alles fertig und sauber sein.

Werdohl - Üblicherweise öffnen die Bäderbetriebe das Freibad in Ütterlingsen Anfang bis Mitte Mai. In diesem Jahr beginnt die Saison allerdings etwas später. Das hat Gründe, die Bäderbetriebe-Geschäftsführer Frank Schlutow erläuterte.

Glaubt man den Prognosen der Meteorologen, startet der Mai nicht nur etwas kühler, sondern auch mit leicht wechselhafter Witterung. Die Sonne ist zwar immer wieder mit von der Partie, so richtig sommerlich warm wird es im fünften Monat des Jahres aber noch nicht. 

Angesichts dieser Aussichten ist es vielleicht gar nicht so schlimm, dass das Freibad in Ütterlingsen in diesem Jahr etwas später öffnen wird als gewohnt. „Wir öffnen am 25. Mai“, kündigte Frank Schlutow, Geschäftsführer der Bäderbetriebe, auf Nachfrage an. Normalerweise beginnen die Bäderbetriebe die Freiluftsaison Mitte Mai, im vergangenen Jahr war der erste Freibadtag der 19. Mai. 

Liegewiese arg ramponiert

Dass daraus in diesem Jahr nichts wird, hat mit den Wetterprognosen nichts zu tun. Die Gründe liefert vielmehr die benachbarte Baustelle, auf der seit Anfang des Jahres für rund 5 Millionen Euro am neuen Hallenbad gebaut wird. Es hätten Leitungen vom Blockheizkraftwerk und der Gasheizung über das Freibadgelände bis zur Hallenbad-Baustelle verlegt werden müssen, erklärte Schlutow. Darunter habe die Liegewiese des Freibads gelitten, die nun erst wieder hergestellt werden müsse. Etwa 1200 Quadratmeter Rollrasen werden dort in diesen Tagen verlegt. 

Schwimmen im Freibad in Ütterlingsen: In diesem Jahr wird dies erst ab dem 25. Mai möglich sein

Dennoch steht die Liegewiese in diesem Sommer nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Wegen der Bauarbeiten muss ein Teil gesperrt werden. Unter anderem deshalb würden auch die beseite geräumten Spielgeräte noch nicht wieder aufgebaut, erklärte Schlutow: „Wir suchen noch nach einem Platz, vielleicht auch in Verbindung mit einem Beachvolleyball-Feld.“ 

Dieser Platz solle erst festgelegt werden, wenn das Hallenbad voraussichtlich im Jahr 2020 fertig ist. „Das ist alles bedauerlich, lässt sich aber bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung leider nicht vermeiden. Wir sind aber bemüht, die Einschränkungen für die Besucher in dieser Freibad-Saison so gering wie möglich zu halten“, sagte Schlutow, versprach aber gleichzeitig: „Nach dem Neubau wird die Liegewiese etwa 300 Quadratmeter größer sein als vorher.“ 

Vorbereitende Arbeiten laufen

Trotz der verspäteten Saisoneröffnung arbeiten die Bäderbetriebe aber bereits seit einigen Tagen dafür, dass Besucher aus Werdohl und dem Umland ab dem 25. Mai in die Schwimmbecken springen und sich im Sommer abkühlen können. 

„Die Vorbereitungen haben in der vergangenen Woche begonnen“, sagte Schlutow. In dieser Woche seien die Mitarbeiter fast täglich mit den nach jedem Winter fälligen Reinigungsarbeiten beschäftigt: Becken, Dusch- und Umkleidebereiche werden ebenso gesäubert wie die Außenanlagen. In der 19. oder 20. Kalenderwoche, also zwischen dem 6. und 17. Mai, werde dann damit begonnen die Schwimmbecken mit frischem Wasser zu füllen, gab Schlutow einen Einblick in den Zeitplan. 

Das dann noch ziemlich kalte Nass müsse anschließend natürlich auf Badetemperatur aufgeheizt werden. „Je nach Außentemperatur schaffen wir drei bis vier Grad pro Tag“, kalkuliert Schlutow für die Menge von rund einer Million Liter Wasser mit einer Aufheizphase von etwa einer Woche.

Öffnungszeiten 

Das Freibad ist ab 25. Mai von montags bis freitags jeweils von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Samstags, sonntags und an Feiertagen kann man von 8 bis 19 Uhr schwimmen.

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