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Darum ist das Team der Bäderbetriebe für den Sommer optimistisch

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Von: Volker Griese

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Finja und Jonathan gehörten am Freitag zu den ersten Gästen des Jahres im Werdohler Freibad. Für das Wochenende rechnet das Team der Bäderbetriebe mit größerem Andrang.
Finja und Jonathan gehörten am Freitag zu den ersten Gästen des Jahres im Werdohler Freibad. Für das Wochenende rechnet das Team der Bäderbetriebe mit größerem Andrang. © Volker Griese

 Der Andrang hielt sich noch in Grenzen am ersten Tag der Saison im Werdohler Freibad. Dass das Team der Bäderbetriebe trotzdem guter Dinge war, hat einen Grund: Erstmals seit drei Jahren könnte es ein Sommer ohne Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden.

Werdohl ‒ In üblicher Zahl nutzten am Freitagmorgen die Frühschwimmer die Möglichkeit, sich erstmals in diesem Jahr unter freiem Himmel im Wasser zu bewegen. Etwa 30 seien da gewesen, berichteten Schwimmmeisterin Heike Hinsching-Stagni und ihr Kollege Leonard Reich übereinstimmend. Im weiteren Verlauf des Tages waren es dann nur vereinzelte Schwimmerinnen und Schwimmer oder kleine Gruppen, die das sommerliche Schwimmvergnügen suchten.

Zu den ersten Gästen des Jahres zählten Finja und Jonathan. Etwas kühl sei es im Wasser, fanden die beiden jungen Werdohler. Das jedoch könnte am Wochenende, wenn das Thermometer wie von Meteorologen angekündigt auf Werte von 27 oder 28 Grad klettert, und im weiteren Verlauf des Sommers von Vorteil sein.

Darauf jedenfalls setzen Hinsching-Stagni und Reich. „In der Woche haben die meisten Kinder ja bis 16 Uhr Schule, aber es sind ja auch bald Ferien“, ist die Schwimmmeisterin zuversichtlich, dass bald mehr Badegäste kommen werden. Immerhin seien ja „alle froh, dass das Freibad wieder geöffnet ist“, ist sie überzeugt, dass die Werdohler die Eröffnung herbeigesehnt haben.

Auch Leonard Reich hofft auf eine gute Freibad-Saison: „Es ist ja jetzt wieder durchgehend geöffnet und dadurch für alle attraktiver“. Die Corona-Einschränkungen seien weggefallen, alles sei eigentlich wieder wie früher, vor der Pandemie, sagt er und nennt noch eine Bedingung, die erfüllt sein müsse, um die Menschen ins Freibad zu locken: „Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.“

Eintritt: Erneut keine Saison- und Zehnerkarten

Das Werdohler Freibad bleibt montags geschlossen, dienstags bis sonntags ist es von 8 bis 19 Uhr als Familienbad für alle geöffnet. Frühschwimmen kostet zwei Euro, auch Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen zwei Euro, Erwachsene drei Euro, eine Familie sechs Euro. Mit einer Karte kann man nur einmal am Tag eingelassen werden, für einen zweiten Besuch am Tag wird eine neue Eintrittskarte fällig. Auch in diesem Jahr werde es keine Saisonkarten oder Zehnerkarten geben, bestätigte Bäder-Chef Frank Schlutow: „Nach Einschätzung unserer Verbände sind aktuell auch die Bäder in Deutschland bei Einsetzen des Gas-Notfallplanes von einem Lieferstopp betroffen.“ Beim Angebot von Zeitverträgen oder Dauerkarten wolle er aber die Leistung auch über den gesamten Zeitraum sicher anbieten können.

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