Darum braucht Werdohl schnell einen neuen Klimaschützer

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Viele Baustellen für die Klimaschutzmanagerin: Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs hat Farima Tehranchi das Projekt Ökoprofit vorangetrieben.

Werdohl – Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi verlässt Werdohl zum Ende dieses Jahres aus persönlichen Gründen. Seit Anfang 2018 ist die Aachenerin bei der Stadt tätig.

„Wir hoffen, eine Person zu finden, die mit Herzblut bei der Sache ist – genau wie Frau Tehranchi“, erklärte Bürgermeisterin Silvia Voßloh auf Nachfrage. 

Die Stelle ist bereits ausgeschrieben und soll zum 1. November besetzt werden. „So möchten wir sicherstellen, dass eine geordnete Übergabe erfolgen kann und genügend Zeit für die Einarbeitung bleibt“, stellt Voßloh fest. Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes ist die Kernaufgabe der Klimaschutzmanagerin. Die Stelle ist zunächst bis zum Ende des Jahres 2020 befristet und wird vom Forschungszentrum Jülich, dem Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, gefördert. Die Stadt Werdohl kommt in den Genuss der höchsten Förderquote von 91 Prozent. Die Förderung kann als Anschlussmaßnahme noch für ein weiteres Jahr, bis 2021, beantragt werden. 

Abgeschlossenes Studium erwünscht

Laut Ausschreibung sucht die Stadt eine „Persönlichkeit mit ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein“. Bewerber sollten ein abgeschlossenes Studium der Umwelt-, Bau- oder Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Energie/erneuerbare Energien/Energieeffizienz oder gleichwertige Kenntnisse in diesem Bereich vorweisen können. 

Auf die Bewerber, die sich bis zum 30. September bei der Stadt melden müssen, warten viele Aufgaben. Dazu gehören die Entwicklung und Durchführung von Projekten, das Fördermittelmanagement, Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Klimaschutzkonzept und die Planung und Durchführung von Kampagnen und Wettbewerben. 

An vielen Stellen eingebracht

Klimaschutzmanagerin Farima Tehranci hat sich in Werdohl an vielen Stellen eingebracht. Hier einige Beispiele: In Kindergärten und Schulen hat die 57-Jährige schon den Nachwuchs für den Klimaschutz sensibilisiert. Tehranchi hat sich dafür eingesetzt, dass die Stadt Elektro- und Hybridfahrzeuge in ihren Fuhrpark aufnimmt und die Lade-Infrastruktur für Elektro-Autos in Werdohl weiter ausgebaut wird. Gemeinsam mit ihrer Kollegin aus der Stadt Altena, Lisa Flender, hat sie einen Klimaschutz-Flyer erstellt, der die Bewohner der Städte an der Lenne auf die Folgen des Klimawandels hinweist. 

In ihrer regelmäßigen Kolumne hat Farima Tehranchi den Lesern dieser Zeitung den Klimaschutz regelmäßig näher gebracht und erklärt, wie jeder Einzelne das Thema in seinen Alltag noch besser integrieren kann. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs konnte die Klimaschutzmanagerin außerdem das Projekt Ökoprofit bekannt machen und vorantreiben.

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