Caritas St. Michael Werdohl feiert 50-jähriges Bestehen

Zeitungsausschnitte dokumentierten das Wirken der Caritas. ▪

WERDOHL ▪ Seit 50 Jahren steht die Caritas St. Michael in Werdohl für den ehrenamtlichen Einsatz im Dienste der Nächsten und Bedürftigen. Jetzt feierten die Mitarbeiter mit vielen Ehrengästen und Gratulanten ihr Jubiläum im Pfarrsaal von St. Michael.

„Die Caritas gehört untrennbar zum Leben der Kirche“, betonte Pater Irenäus in seinen Gratulationsworten. Vor allem die Menschen, die diese Arbeit mit Leben erfüllten, bedachte der Pater mit seinen Wünschen. „Das größte Zeichen der Anerkennung ist für sie bestimmt, die Dankbarkeit in den Augen der Menschen, denen sie helfen“, vermutete Pater Irenäus.

1961 entstand die Caritas in Werdohl zunächst als Elisabeth-Konferenz, ehe man sich später dem Caritas-Verband anschloss. In den vergangenen Jahrzehnten war und ist die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen in Werdohl in vielen Bereichen gefragt. Darunter ist unter anderem die Kleiderkammer, die aus Sicht der Caritas-Mitarbeiter zu einem Ort für Begegnungen und Gespräche geworden ist. Daneben gibt und gab es zahlreiche Projekte wie die Weihnachtsplätzchen-Aktion, die Aktion „Wärme und Licht“ oder die Senioren- und Krankentage.

Diesen Einsatz lobte auch Bürgermeister Siegfried Griebsch in seiner Ansprache, in der er auch auf viele Hilfen und Gesten bezog nahm, „die man nicht sieht, aber nicht hoch genug schätzen kann“. Vor allem sorgten die Helfer dafür, dass unsere Welt menschlich bleibe, fügte Griebsch an. Neben ihm dankten auch Hans-Werner Wolff (Caritas Direktor Altena-Lüdenscheid), Monika Ante (Sozialdienst katholischer Frauen) und Pfarrer Rüdiger Schmale für den großen Einsatz.

Pater Irenäus konnte zuvor einigen Mitarbeiterinnen für ihr langjähriges Wirken danken. Gudrun Henke, Erika Prasse (beide 35 Jahre dabei), Brunhilde Legien (30 Jahre) sowie Johanna Patelka und Lisa Hobert (beide 25 Jahre) bekamen ein Geschenk und einen Blumenstrauß. „Wenn Gott Menschen misst, legt er das Maßband nicht am Kopf, sondern am Herzen an“, hieß es im Dankestext.

Für die musikalische Untermalung der Feierstunde bei Kaffee und Kuchen sorgten Esther und Bernadet Gnacke an Klavier und Flöte. Zudem gab es viele Anekdoten aus der Caritas-Arbeit, Sketche und einen Meditationstext. ▪ David Schröder

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