Dagmar Freitag bei SPD-Senioren: Ansteckender Wahlkampf

WERDOHL ▪ Mit einem strahlenden Lächeln betrat die Bundestagsabgeordnete der SPD, Dagmar Freitag, am Dienstag das Restaurant Haus Werdohl. Die 30 Mitglieder der Arbeitsgruppe SPD 60plus freuten sich sehr über den Besuch aus Berlin.

Von Jana Peuckert

Freitag nutzte die Gelegenheit, das Engagement der Werdohler SPD während des Wahlkampfes zu loben. „Was Werdohl auf die Beine gestellt hat ist fast einzigartig. Eigentlich mag ich ja gar keine Wahlkämpfe. Aber dieser war wirklich ansteckend“, gab die Bundestagsabgeordnete zu. Freitag zeigte sich nicht nur von der Arbeit in Werdohl begeistert, sondern äußerte sich auch positiv über die Leistung von Hannelore Kraft. Diese sei sehr überzeugend rübergekommen. Insbesondere weil sie ihrem Nordrhein-Westfalen treu bleibe.

Aber nicht nur die für die SPD erfolgreiche Wahl war am Dienstag Thema. Freitag ging auch auf den Fiskalpakt, dem offiziellen Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion, ein. Er bezeichnet die geplante verstärkte Zusammenarbeit von Staaten der Europäischen Union. Mit dem Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnerländer, striktere Regeln zur Haushaltsdisziplin zu befolgen als in den EU-Verträgen vereinbart. Freitag appellierte an die Anwesenden einen Blick nach Griechenland zu werfen und über die Wut über das Verhalten des Staates nicht zu vergessen, dass dort jetzt unter anderem die alten Menschen durch Rentenkürzungen von 30 Prozent leiden.

Deshalb müsse Griechenland zwar die Daumenschraube angelegt werden, aber nicht ohne den, von der SPD geforderten Wachstumspakt, der Länder, die finanziell am Boden liegen, unterstützen soll.

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