Von Marschmusik bis Pop

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Unter der Leitung von Mathias Lipski luden die Musiker des Versetaler Spielmannszuges zu einem Dämmerschoppen in das Schützenheim in Altenmühle ein.

Werdohl - Bereits zum zweiten Mal hatte der Versetaler Spielmannszug am Samstag zum Dämmerschoppen geladen. Dahinter verbarg sich eine öffentliche Probe, in der die Musiker nicht nur ihre Kompetenz unter Beweis stellen konnten, sondern sich auch für die gute Gemeinschaft unter dem Dach des Versetalers Schützenvereins bedankten.

Doch zunächst begrüßte Frank Heber in seiner Funktion als 1. Vorsitzender und Oberst des Versetaler Schützenvereins die Gäste im gut gefüllten Saal des Schützenheims Altenmühle; darunter mit Lars Schmidtke den amtierenden Jungschützenkönig der Versetaler und mit Klaus-Dieter Webert den Schützenkönig aus Werdohl. Und da sich Frank Heber natürlich nicht selbst begrüßen konnte, übernahm dies Christian Crone, der auch für die Moderation zwischen den Musikstücken verantwortlich zeichnete. Selbstverständlich richtete er einen Gruß an den Schützenkönig der Versetaler, der nun mal Frank Heber ist.

Musikalisch bot der Spielmannszug ein breites Repertoire aus Marsch-, Pop- und Filmmusik. Doch zunächst wurde mit einem Tusch ein frisch gebackener Vater aus den Reihen des Spielmannszugs geehrt: „Den Gutschein für die Klarinette liefern wir dann noch nach“, fügte Christian Crone noch schmunzelnd an, bevor das Ensemble mit dem „Hoch- und Deutschmeister-Marsch“ dann so richtig in das Programm des Dämmerschoppens einstieg. Auch das zweite Stück blieb mit dem Konzertmarsch „Hoch Heidecksburg“ dem Genre treu. Er dient übrigens auch als Titelmusik für eine Volksmusiksendung, die bereits seit vielen Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wird. Weiter ging es mit der zeitgenössischen Komposition „Oregon“ des niederländischen Komponisten Jacob de Haan.

Auch wenn es das musikalische Äquivalent einer Zugfahrt durch die USA sein will, wünschte Christian Crone allen Zuhörern „viel Vergnügen auf der Reise durch die Weiten des Versetals“. Die Besucher sollten angesichts einer hochkarätigen Darbietung nicht enttäuscht werden und belohnten die Leistung mit einem kräftigen Applaus. Auch wenn der nächste Beitrag für einen Westfalen eher schwierig sein mag: „Am wunderschönen Rhein“ ist ein ebensolcher Marsch, „der sich auf die Festplatte eingebrannt hat und aus diesem Grund im Programm nicht fehlen darf“.

Bevor sich die Besucher in der Pause stärken und damit auf die zweite Hälfte des Abends einstellen konnten, präsentierten die Mitglieder des Spielmannszuges noch ein Medley von Abba, darunter Hits wie „Mamma Mia“, und den Marine-Marsch „Kameraden auf See“.

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