Dachschaden wird repariert: Tierschutzverein muss 8000 Euro investieren

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Dachdeckermeister Friedhelm Bies (rechts) und sein Azubi Marcel Wallerath haben das Dach mit Bitumen-Schweißbahn abgedichtet.

Werdohl - Wer hat schon gerne einen Dachschaden? Der Tierschutzverein Werdohl-Neuenrade jedenfalls nicht. Das ist der Grund, warum der Verein jetzt 8000 Euro investieren muss.

Das ist der Preis für ein neues Flachdach auf der Auffangstation an der Gildestraße. „Da ist dauernd Wasser eingedrungen“, sagte Brigitte Meinen, Geschäftsführerin des Vereins, und zeigt dabei auf das Dach des größten Gebäudes auf dem Gelände, das die Tierschützer als vorübergehende Bleibe für Katzen, Kaninchen und anderes Getier nutzen. 

Warum und wo genau das Wasser eingedrungen ist, sei nicht feststellbar gewesen. Meinen vermutet, dass beim Neubau vor etwa zehn Jahren nicht ordentlich genug gearbeitet worden ist. Eine provisorische Reparatur habe nicht den erhofften Erfolg gehabt, deshalb stehe jetzt eine gründliche Renovierung an. 

Drei undichte Stellen entdeckt

Mit den Arbeiten hat der Tierschutzverein den Plettenberger Dachdeckermeister Friedhelm Bies beauftragt. Der hat im Dach der Auffangstation drei undichte Stellen entdeckt. Seit der vergangenen Woche ist er nun mit seinem Auszubildenden Marcel Wallerath dabei, über das vorhandene Dach noch einmal ein weiteres Flachdach zu bauen. 

Auf die alte Dachfläche haben sie zunächst eine etwa zehn Zentimeter dicke Dämmschicht aus Mineralwolle aufgebracht. Darüber wurde eine Holzschalung gelegt, die schließlich mit Bitumen-Schweißbahn abgedichtet wurde. 

Wetterschutz ist rund 90 Quadratmeter groß

Rund 90 Quadratmeter groß ist dieser neue Wetterschutz für das Tierheim. Der Tierschutzverein rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 8000 Euro. Ganz aus eigener Kraft kann der Verein diese notwendige Investition nach Angaben der Geschäftsführerein nicht stemmen. „Wir haben zwar etwas angespart, aber man weiß ja nie, was noch kommt“, erklärt Brigitte Meinen, dass das Vereinskonto nicht geplündert werden kann. Schließlich müsse Geld vorhanden sein, immer immer wieder anfallende Tierarztrechnungen zu bezahlen. Der Tierschutzverein hofft deshalb auf Spenden.

Wer den Tierschutzverein unterstützen möchte, kann eine Spende auf das Vereinskonto bei der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis einzahlen (IBAN DE43 4585 1020 0070 0316 95).

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