CVJM Werdohl unterwegs nach Kroatien

36 Jugendliche und ihre Begleiter machten sich jetzt auf in Richtung Kroatien. Die Reise des CVJM führt die Reisegruppe nach Liznjan.  Foto: Kanbach

WERDOHL - „1000 Kilometer bis zum Meer“ – das steht als erwartungsfrohe Botschaft auf den zugleich auch mit den jeweiligen Vornamen versehenen T-Shirts der insgesamt 45 Teilnehmer, die jetzt unter der Leitung von Uwe Röther jr. eine zweiwöchige Freizeit in Kroatien verbringen.

Der Startschuss dazu fiel am Dienstagnachmittag. Organisiert und durchgeführt wurde und wird sie von „CVJM in Werdohl“. Die Maßnahme wurde kreisweit ausgeschrieben, sodass sich auch Jugendliche aus den Nachbarstädten anmelden konnten.

Es ist die inzwischen dritte Ferienfreizeit, die vom Werdohler CVJM durchgeführt wird. In den vergangenen beiden Jahren waren Dänemark und Griechenland das Ziel der Reisegruppen, wobei der Ausflug ins Land der Helenen bei einer jeweils 48-stündigen An- und Abreise doch mit erheblichen Strapazen verbunden war – etwas, was aktuell ausgeschlossen war, denn die Busfahrt vom Sauerland über Österreich und Italien bis zum Zielort Liznjan in der Nähe von Pula ist mit rund 14 Stunden kalkuliert worden – erträglich also. Begleitet wurde der Bus, in dem auch eine Jugendgruppe aus dem Raum Unna nach Kroatien wollte, durch Maik Trautmann und Susanne Mankel in einem Auto, das voll bepackt war mit all jenen Dingen, die bei einer Freizeit so benötigt werden.

Schon lange bevor der Bus an der Turnhalle in Eveking vorrollte, war die Reisegruppe komplett, so dass Pfarrer Dirk Grzegorek den Teilnehmern den Segen spenden konnte. Der plötzliche Regen machte da niemandem in Erwartung trockener Wärme und strahlender Sonne in der Region Istrien etwas aus. Die 36 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren aus Werdohl, Neuenrade, Menden, Hemer, Lüdenscheid, Herscheid und Plettenberg zeigten sich in guter Stimmung, genauso wie die neun CVJM-Mitarbeiter (davon zwei für die Küche), die für die Zeit bis zum 4. August ein abwechslungsreiches Programm für die Gruppe erarbeitet haben.

Natürlich, so erläuterte Maik Trautmann als einer der Betreuer, stehe für die Jugendlichen auch Bibelarbeit auf dem Plan – und natürlich gibt es ausreichende Strandaufenthalte. Ergänzt wird das Aktionspaket durch zwei Ausflüge, Geländespiele, Spiel- und Cocktail-Abende oder auch durch Workshops, bei denen beispielsweise T-Shirts bemalt oder Armbänder gebastelt werden. Der letzte Tag an der Adria werde dann noch ein besonderes Highlight bieten, versprach Maik Trautmann. Die Gruppe kann sich auf Bootstouren in einer Höhle freuen, Klippenspringen sei angesagt, und Schnorchel-Touren sollen einen fantastischen Blick in die Welt unter Wasser vermitteln.

Auch wenn die Jugendlichen noch den größten Teil des vorbereiteten Programms vor sich haben, steht bereits fest: Im kommenden Jahr wird es wieder eine Freizeit geben. „Ich denke, dieses Angebot hat sich inzwischen etabliert“, meinte Maik Trautmann. Allerdings: Wohin die Reise 2014 gehen wird, ist derzeit noch völlig offen.

Von Rainer Kanbach

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